Klimawandel, steigende Baukosten und Urbanisierung erfordern innovative Lösungen von der Baubranche. Modulares Bauen spielt folglich eine immer wichtigere Rolle. Bei dieser Bauweise werden komplette Räume in Fabriken industriell vorgefertigt. So können Bauzeiten und Kosten gesenkt, sowie die knappen Ressourcen effizient eingesetzt werden. Fünf aktuelle Trends verdeutlichen, dass die modulare Bauweise Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vereint und damit die Bauwirtschaft maßgeblich prägen wird.
Wegen des Klimawandels, der Urbanisierung und der Ressourcenknappheit muss die Baubranche zunehmend umdenken. Die modulare Bauweise kann eine erfolgversprechende Lösung sein, denn bei dieser Bauweise werden ganze Räume in Fabriken vorgefertigt. Das niederländisch-japanische Bauunternehmen Daiwa House Modular Europe präsentiert fünf Trends, die das Bauwesen im kommenden Jahr 2025 stark verändern werden. Eine entscheidende Rolle spielt vor allem modulares Bauen. Dadurch können die Baukosten gesenkt und der Abfall deutlich reduziert werden. Modulare Gebäude, die in Fabriken hergestellt werden, minimieren somit die Emissionen. Auch das Material kann präziser verwendet werden. „Modulares Bauen kombiniert wirtschaftliche Effizienz mit ökologischer Verantwortung„, betont Daiwa-Neuprojektberater Andreas Göbel. „Diese Bauweise bietet nicht nur Lösungen für aktuell drängende Herausforderungen, sondern setzt auch Maßstäbe für die Zukunft.“ Die von Europa vorgeschriebenen ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) stellen folglich das erste Trendthema im Zusammenhang mit modularem Bauen dar.
Kosteneffizientes Bauen und perfekte Bauweise für die Kreislaufwirtschaft
Aktuell leidet die Bauwirtschaft unter hohen Baupreisen und Materialknappheit. Kosteneffizienz und Preissenkung sind der zweite Trend. Denn modulares Bauen bietet eine kostengünstige Alternative, die immer beliebter wird. Die Bauzeiten werden auf der Baustelle deutlich verkürzt und die Arbeitskosten gesenkt. Außerdem ist das modulare Bauen eine fast perfekte Art zu bauen, weil der CO2-Ausstoß deutlich gesenkt wird. Das liegt auch daran, dass die Bauteile, selbst nach jahrzehntelanger Nutzung, bei einem Neubau wiederverwendet werden können. Diese Zirkularität stellt das dritte Trendthema dar. Schon jetzt können dadurch Abfälle reduziert werden, weil die Teile nach Ende der Nutzungsdauer wiederverwendet werden können.
Bezahlbarer Wohnraum wird durch modulares Bauen geschaffen
Die anhaltende Urbanisierung ist der vierte Trend, der die Bauwirtschaft weiter prägen wird. Dabei kann modulares Bauen angesichts der Wohnungsknappheit im Jahr 2025 als Schlüsseltechnologie angesehen werden. Die Bauzeiten werden deutlich verkürzt. Trotzdem bleibt die Flexibilität beim Erscheinungsbild erhalten. Die Gebäude können so an neue Verhältnisse angepasst werden.
Effizienter bauen mit innovativen Technologien
Digitalisierung und Innovationen werden im kommenden Jahr als fünfter Trend die Baubranche beeinflussen. Denn die Effizienz wird auch durch den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) deutlich gesteigert. Flächen können besser genutzt und die Präzision wie auch Effizienz durch robotergestützte Verfahren zur Fertigung gesteigert werden. Durch den Einsatz digitaler Werkzeuge ist darüber hinaus eine Individualisierung modularer Bauprojekte möglich. Das bietet nicht nur Vorteile beim Design, sondern senkt auch die Baukosten.

















