Mörtelpad revolutioniert Mauerwerksbau

News | Frank Kessler | 10.04.2015 Bild zu: Mörtelpad revolutioniert Mauerwerksbau
Foto: Franken Maxit

Innovationen im Mauerwerksbau sind eher selten, daher ist die Entwicklung vom „maxit mörtelpad“ wahrlich eine Revolution, der die Arbeit auf Baustellen nachhaltig verändern kann. Die simple Bewässerung aktiviert den Schmelzkleber und verleiht dem Mörtelpad die gleichen Eigenschaften wie konventionellem Mörtel. Jedoch vereinfacht das Prinzip die Arbeit vom Maurer und schont seine Gesundheit. Der Bauunternehmer spart den Einsatz von Mörtelsilos und Mischmaschinen.

Die Bauwirtschaft gilt allgemein nicht als sonderlich innovativ, man verlässt sich gerne auf Altbewährtes. Um so interessanter, dass der Mörtelspezialist Franken Maxit mit dem „maxit mörtelpad“ ein Bauprodukt für eine vollkommen neue Bautechnologie auf den Markt gebracht hat. Rund sieben Jahren hat Franken Maxit an der Innovation bis zur Marktreife gearbeitet. Es fehlten sowohl Partner als auch Maschinen, erklärt Franken Maxit-Forschungsleiter Friedbert Scharfe. Aber das oberfränkische Unternehmen ist sicher, den Mauerwerksbau zu revolutionieren. „Wir sind absolut überzeugt davon, dass das Mörtelpad die Baustellen Deutschlands nachhaltig verändern wird“, erklärt Franken Maxit-Chef Hans-Dieter Groppweis.

Das „maxit mörtelpad“ ist eine trockene Mörtelplatte mit Glasfasergewebe und Schmelzkleber, die auf das vorgefeuchtete Mauerwerk gelegt wird. Durch die Bewässerung wird der Schmelzkleber im Mörtelpad aktiviert und ersetzt damit das Aufbringen von Mörtel durch die klassische Maurerkelle. Innerhalb von drei Minuten können neue Mauersteine aufgesetzt werden, die durch das Mörtelpad wie bei konventionellem Dünnbettmörtel verbunden werden. Die entstandene Mörtelfuge unterscheidet sich bautechnisch und bauphysikalisch nicht von einer konventionell erstellten Fuge.

„Das Mörtelpad funktioniert wie normaler Dünnbettmörtel – nur eben schneller, sauberer und sicherer“, freut sich Franke Maxit-Vertriebsleiter Günther Strasser. Es entlastet den Maurer und schützt seine Gesundheit, da kein Kontakt zum flüssigen Mörtel mehr besteht. Für den Bauunternehmer bedeutet die Innovation eine Senkung des logistischen Aufwands: So sind Mörtelsilos und Mischmaschinen beim Einsatz von trockenen Mörtelpads nicht mehr nötig.

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