My-Hammer Konjunktur-Umfrage

Frank Kessler | 13.01.2012 Bild zu: My-Hammer Konjunktur-Umfrage
My-Hammer-Vorstand Michael Jurisch im Gespräch mit Handwerker Matthias Bleck; Foto: My-Hammer

Auch im dritten Quartal des Jahres 2011 hat My-Hammer unter seinen Handwerkern und Dienstleistern erneut eine Konjunktur-Umfrage durchgeführt. An dieser Umfrage haben 728 Betriebe und Selbstständige teilgenommen und dabei ihre gegenwärtige Geschäftssituation bewertet. Die Ergebnisse waren ausgesprochen positiv und zeigen, dass die Entwicklung im Gesamt-Handwerk durchaus positiv zu betrachten ist.

My-Hammer beschäftigt sich quartalsweise mit der Bewertung der konjunkturellen Lage seiner Handwerke rund Dienstleister. Auch für das 3. Quartal des vergangenen Jahres liegen die Zahlen vor und bescheinigen dem deutschen Handwerk eine sehr gute Geschäftslage. Insgesamt 89 Prozent der Befragten bezeichnen ihre derzeitige konjunkturelle Situation als „gut“ oder „befriedigend“. Im Vergleich zum Vorquartal können die Betriebe 42 Prozent höhere Umsätze verzeichnen und 39 Prozent berichten von einem gestiegenen Auftragsbestand. Mit 66 Prozent konnte sich die Betriebsauslastung auf etwa dem Stand des 2. Quartals halten. Gegenüber dem gleichen Quartal im Jahr 2010 lag der Wert bereits bei 67 Prozent, was bedeutet, dass eine Stabilisierung der Situation auf hohem Niveau. Bei diesen Zahlen ist es fast selbstverständlich, dass sich die Entwicklung auch auf die Personalzahlen positiv auswirkt. 13 Prozent der befragten My-Hammer-Betriebe konnten steigende Beschäftigungszahlen verbuchen. Dieses Ergebnis ist so hoch, wie noch nie.

Der Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützt die guten Konjunkturzahlen des Handwerks im 3. Quartal aus der MyHammer-Befragung. Die Zufriedenheit aller Handwerker lag durchschnittlich bei 90 Prozent. Das ist zum einen ein Allzeithoch und zum anderen auch erstmals ein besseres Ergebnis als bei der My-Hammer-Umfrage. Bei der Umsatzentwicklung sind die Zahlen des ZDH jedoch deutlich schlechter als bei My-Hammer. Im Durchschnitt finden nur 29 Prozent der ZDH-Mitgliedsbetriebe ihre Umsatzentwicklung positiv. Das entspricht damit einer Differenz von immerhin 13 Prozent gegenüber den My-Hammer-Betrieben. Die Einschätzung der Auftragsreichweite liegt bei den My-Hammer-Betriebenbei 8,1 Wochen. Das bedeutet eine  günstigere Auslastung und ein Rekordhoch gegenüber dem Branchenschnitt von 6,9 Wochen.

Bei den Auftragnehmern bei My-Hammer zeigt sich, dass der Trend zum Baugewerbe weiter besteht. Im 3. Quartal lag der Anteil der im Ausbaugewerbe tätigen Betriebe bei 44 Prozent, im Bauhauptgewerbe bei 17 Prozent. Der Anteil der Anbieter von personenbezogenen Dienstleistungen hat sich dabei auf 15 Prozent verschlechtert. Im Jahr 2010, bei der ersten My-Hammer-Konjunkturumfrage lag der Wert noch bei 20 Prozent.

Die Aussichten der Branche sind auch hinsichtlich der kommenden Monate  weiter optimistisch. Trotz der Wintermonate rechnen die Befragten mit noch 45 Prozent mit einer verbesserten Geschäftssituation. Das entspricht einer Steigerung von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Michael Jurisch, Vorstand der MY-HAMMER AG: „ Die düsteren Anzeichen der Weltmärkte haben sich zum Glück bisher nicht auf unsere Handwerker und Dienstleister ausgewirkt. Die guten Möglichkeiten, bei My-Hammer Handwerksaufträge zu bekommen, sprechen sich herum, das zeigt der steigende Anteil von Betrieben aus dem Baugewerbe. Besonders freut mich, dass die gute konjunkturelle Entwicklungsich auch positiv auf den Personalbestand der My-Hammer-Betriebe ausgewirkt hat und der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt angekommen ist.“

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