MyHammer Handwerker sind optimistisch

News | Jennifer Brandt | 07.08.2013 Bild zu: MyHammer Handwerker sind optimistisch
Foto: Roland Riethmüller

Der Winter war in diesem Jahr nicht nur ausgesprochen lang, sondern vor allem auch hart. Nicht nur, dass der Bürger froh ist, dass die Temperaturen endlich gestiegen sind, auch das Handwerk ist erfreut. Denn warmes Wetter ist für das Handwerk der  Bauwirtschaft wesentlich lukrativer. Eine aktuelle Konjunkturumfrage von MyHammer belegt diese Entwicklung und macht außerdem deutlich, dass MyHammer Handwerker immer noch besser dastehen als andere Handwerksbetriebe.

Jeder ist froh, dass der Sommer nun endlich da ist. Damit fällt auch auf, dass sich die Zahl der Baustellen deutlich gehäuft hat. Diese Entwicklung ist in der Konsequenz auch nur logisch, denn viele Bauprojekte lagen durch den langen, harten Winter einfach brach.

MyHammer, die Online-Plattform für Handwerker in Deutschland, Österreich und Großbritannien, hat Ende Juni 2013 seine Konjunkturumfrage vorgestellt, die die allgemeine Situation seiner Handwerksbetriebe widerspiegelt. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass der Winter auch auf die Stimmung negative Auswirkungen hatte. Dennoch stehen MyHammer Handwerker, im Vergleich zu ihren Wettbewerbern, der Entwicklung des weiteren Geschäftsjahres wesentlich positiver gegenüber.

Die Konjunkturumfrage belegt, dass 86 Prozent der befragten MyHammer Handwerker ihre aktuelle Geschäftslage als „gut“ oder „befriedigend“ bewerten. Im Vorjahr waren es zwar noch 89 Prozent, doch ist dieser Rückgang noch nicht groß bedenklich. Betrachtet man nun einmal die Bewertung innerhalb der kompletten Handwerksbranche, wird deutlich, dass dabei lediglich 80 Prozent der Befragten mit ihrer Situation mindestens zufrieden sind.

Die Aussichten für den Rest des Geschäftsjahres empfinden MyHammer Betrieb durchaus vielversprechend. So denken 57 Prozent der Befragten, dass sich ihre Geschäftslage noch verbessern wird, 62 Prozent versprechen sich steigende Umsätze und 58 Prozent erwarten einen höheren Auftragsbestand. Damit sind die Ergebnisse besser als vor einem Jahr. Es zeigt sich also, dass sich die Betriebe vom langen Winter nicht den Wind aus den Segeln nehmen lassen haben.

Auch erfreulich ist, dass 90 Prozent der Betriebe berichten, dass sie trotz einem Umsatzrückgang von vier Prozent gegenüber dem letzten Quartal, ihre Mitarbeiterzahlen halten konnten. Darüber hinaus ist auch die Auftragsreichweite mit durchschnittlich 7,3 Wochen immer noch gut. Immerhin liegt der Branchenschnitt gerade einmal bei 6,6 Wochen. Lediglich bei der Betriebsauslastung mussten man Einbußen von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften.

Alles in allem lässt sich auf jeden Fall sagen, dass das anhaltend gute Wetter derzeit einiges dazu beiträgt, dass der unerwartet lange Winter wohl noch kompensiert werden kann.

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