Neues Förderprogramm serielles Sanieren - endlich echte Impulse

News | Frank Kessler | 19.05.2021
Neues Förderprogramm serielles Sanieren - endlich echte Impulse
Foto: Roland Riethmüller

Die neue Bundesförderung serielles Sanieren erhält viel Zuspruch aus der Bauwirtschaft. Auch von der Bauindustrie werden die neuen Fördermittel ausdrücklich begrüßt. Nur so bekommt die Gebäudesanierung endlich mehr Schub. Denn das Ziel dieses Förderprogramms ist es, Gebäude schneller sanieren zu können. Von diesem wichtigen Schritt erhofft sich die Bauindustrie neue und wichtige Impulse.

Anfang Mai ist endlich die neue Bundesförderung serielles Sanieren offiziell an den Start gegangen. Dabei spricht sich die Bauindustrie ausdrücklich für die neuen Fördermittel aus. "Die Klimaziele im Gebäudebereich können wir nur erreichen, wenn wir auf industrielle Methoden bei der Sanierung setzen”, bestätigt René Hagemann-Miksits, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie (HDB), zum Start des neuen Förderprogramms. “Es ist daher ein wichtiger Schritt, die Förderlandschaft auf die Entwicklung eines umfassenden Ökosystems nachhaltiger Bauwirtschaft auszurichten." Weiter fordert Hagemann-Miksits, dass in Deutschland die energetische Gebäudesanierung endlich einen Schub bekommen müsse. Das neue Programm der Bundesregierung sei ein erster Schritt in diese Richtung, von dem man sich wichtige Impulse erhoffe.

Serielles Sanieren erhöht die Geschwindigkeit der Sanierung

Mit dem neuen Förderprogramm der Bundesregierung werden durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) für die Energiewende im Gebäudesektor endlich neue Impulse gesetzt. Damit wird die erfolgreiche "Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG) perfekt ergänzt. Diese Fördermittel richten sich hauptsächlich an Gebäudebesitzer. Mit dem neuen Förderprogramm kommt ein wichtiger Baustein hinzu - die Unternehmensförderung. Denn damit soll erreicht werden, dass Gebäude schneller saniert werden können. Die gezielte Marktentwicklung serieller Sanierungsverfahren und dem damit verbundenen Aufbau von Produktionskapazitäten sollen aus mittelfristiger Sicht Skalierungseffekte erreicht werden. Gleichzeitig ist damit eine Kostendegression verbunden.

Das neue Förderprogramm setzt die richtigen Impulse

Die Bauindustrie begrüßt ausdrücklich das neue Programm serielles Sanieren, denn damit wird gleichzeitig auf die Forderungen der vergangenen Jahre eingegangen. Beim seriellen Sanieren geht es um einen Bauprozess mit vorgefertigten Elementen für die Dach- und Haustechnik und für Fassaden. Mit diesem Prinzip können die Gebäude klimafreundlich, mieterfreundlich und vor allem schnell saniert werden. Bereits vor zwei Monaten wurden nach dem Energiesprong-Verfahren die ersten Gebäude nach diesem speziellen seriellen Verfahren fertiggestellt. Das neue Förderprogramm gibt der seriellen Sanierung von Gebäuden mehr Auftrieb, der so dringend benötigt wird. Die Bauförderung ist ein wichtiger Meilenstein in diese Richtung. So kann nachhaltiger gebaut werden, was ein wichtiger Schritt in Richtung eines umfassenden Ökosystems ist. So hat das Bundeswirtschaftsministerium mit der Förderung vom seriellen Sanieren trotz aller Kritik aus dem Bauhandwerk endlich neue Impulse gesetzt.

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