Photovoltaik-Einbruch: Bauwirtschaft warnt vor Marktrückgang

Foto: anatoliy_gleb / envatoelements

Zukunftstechnologien wie Photovoltaik, Speicher und Ladeinfrastruktur verlieren in der Bauwirtschaft spürbar an Fahrt. Besonders PV-Anlagen verzeichnen starke Rückgänge bei Installationen und Umsatzanteilen. Dagegen zeigen Wärmepumpen trotz politischer Debatten über das Heizungsgesetz eine leichte Erholung. Das Elektrohandwerk sieht politische Unsicherheiten als Hauptursache für den Einbruch und fordert klare Rahmenbedingungen. Die aktuellen Zahlen zeichnen ein alarmierendes Bild für Investitionen in energieeffiziente Gebäudetechnik.

Die Dynamik bei den Zukunftstechnologien der Bauwirtschaft zeigt aktuell ein geteiltes Bild. Während der Boom bei Photovoltaik-Anlagen und Speichern nachlässt und teils deutliche Rückgänge bei Installationen und Umsatzanteilen zu verzeichnen sind, verzeichnen Wärmepumpen einen leichten Aufschwung. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) hat hierzu aktuelle Zahlen aus seiner Frühjahrskonjunkturumfrage 2025 vorgelegt. Die Daten belegen eine klare Marktveränderung, die eng mit politischen Rahmenbedingungen und verunsicherten Investoren zusammenhängt. So sankt die Zahl der von E-Handwerksbetrieben installierten PV-Anlagen im Vergleich zum Jahr 2023 von 550.000 auf 400.000. Besonders betroffen ist der Bereich der Dach- und Fassadenanlagen, wo ein Rückgang von 513.000 auf 357.000 Installationen verzeichnet wurde. Auch die installierte Leistung fiel deutlich – um 17,6 Prozent auf 5,84 GW. Der Umsatzanteil der PV-Installationen im E-Handwerk ist innerhalb von sechs Monaten von 5,8 auf 5,0 Prozent geschrumpft. Der Verband sieht in der unsicheren politischen Kommunikation zur Energiewende eine der Hauptursachen für die Zurückhaltung bei Investitionen. „Die Zahlen aus dem Photovoltaik-Bereich zeigen, dass die Relativierung der Energiewende den Markt beschädigt“, erklärt ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser. „Die neue Regierung muss sich deshalb klar zur Energiewende bekennen, den eingeschlagenen Pfad fortsetzen und mithilfe klarer und transparenter Rahmenbedingen dafür sorgen, dass neue Investitionsanreize für Zukunftstechnologien entstehen.“

Neben Photovoltaik ist auch Speichertechnik unter Druck

Einen vergleichbaren Abwärtstrend zeigt der Speicherbereich. Die Installationszahlen gingen von 350.000 auf 260.000 zurück, was sich auch im Umsatzanteil bemerkbar macht. Dieser sank von 2,1 auf 1,8 Prozent. Bemerkenswert ist dabei, dass die Zahl der Betriebe, die Speicher- und PV-Technik anbieten, nahezu konstant geblieben ist. Es ist also nicht die Fachbetriebsstruktur, die den Rückgang bedingt, sondern eine gesunkene Investitionsbereitschaft auf Kundenseite.

Wärmepumpen profitieren trotz politischer Debatte

Im Gegensatz zur schwächelnden PV-Branche legten Wärmepumpen leicht zu. Die Zahl der Installationen stieg von 155.000 auf 160.000, was einem Plus von 3,2 Prozent entspricht. Besonders Luft-Wasser-Wärmepumpen treiben das Wachstum. Der Umsatzanteil der Wärmepumpen am E-Handwerksmarkt erhöhte sich leicht von 2,9 auf 3,1 Prozent. Hier zeigt sich, dass die Handwerksbranche trotz der politischen Debatte um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) an ihrer Rolle im Wärmewandel festhält. „Diese Entwicklung darf nun nicht durch die Illusion einer Abschaffung des Heizungsgesetzes zerstört werden, denn die EU-Vorgaben stehen, und die Wärmepumpe ist in vielen Fällen das überlegene System“, betont Neuhäuser.

Ladeinfrastruktur stagniert – Wachstum nur bei Hochleistungspunkten

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Zahl der Ladestationen sank von 380.000 auf 310.000, insbesondere im Privatkundensegment. Lediglich leistungsstarke Ladepunkte ab 22 kW verzeichneten einen leichten Zuwachs. Der Gesamtumsatzanteil im E-Handwerk reduzierte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent. Die Unsicherheit bei Förderprogrammen und Energiepreisentwicklungen scheint hier ein zentraler Bremsfaktor zu sein.

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Der Beitrag ist wirklich interessant und zeigt, wie sich die Investitionen in erneuerbare Energien und moderne Gebäudetechnologien entwickeln. Wir haben uns auch dazu entschieden, eine Photovoltaikanlage anzuschaffen, um von den Vorteilen der eigenen Stromproduktion zu profitieren und langfristig Kosten zu sparen.
Ein weiterer Schritt, den wir zur Reduzierung unseres Energieverbrauchs unternommen haben, war das Anbringen eines Velux Rollos von https://www.rollorieper.de/velux/rollos.html im Dachgeschoss. Gerade im Sommer ist es so hilfreich, da es den Raum vor direkter Sonneneinstrahlung schützt und wir dadurch weniger stark kühlen müssen. So lassen sich nicht nur die Energiekosten senken, sondern auch die Energieeffizienz verbessern.
Die Entwicklungen auf dem Markt für Photovoltaikanlagen sind wirklich spannend und es bleibt zu hoffen, dass die Politik bald klarere Rahmenbedingungen schafft, um Investitionen in solche Technologien wieder anzukurbeln.

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