Photovoltaik Trend: Jeder Dritte plant Einbau einer Solaranlage

News | Frank Kessler | 15.12.2021
Photovoltaik Trend: Jeder Dritte plant Einbau einer Solaranlage
Foto: KfW-Bildarchiv / photothek.net

Der steigende Klimawandel und die zunehmenden Energiepreise zeigen bei den Eigenheimbesitzern Wirkung. So ist mittlerweile durchaus das Interesse an Photovoltaik bei vielen geweckt. In den kommenden drei Jahren plant laut einer aktuellen Umfrage ein Drittel der Eigenheimbesitzer den Einbau einer Solaranlage. Das ist im Sinne der neuen Ampelkoalition, denn diese fordert bis zum Jahr 2030 einen Anstieg von 60 auf 200 Gigawatt, was einer Verdreifachung entspricht.

Jeder dritte Hauseigentümer plant in den nächsten drei Jahren den Einbau einer Solaranlage. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Aktuell gibt es auf den Dächern rund 4,5 Millionen Solaranlagen. "Die Bürger*innen übernehmen zunehmend mehr Verantwortung", betont AEE-Geschäftsführer Dr. Robert Brandt.  "Der Satz 'Wir allein können doch nichts ausrichten' verschwindet zunehmend aus den Diskussionen in Politik und am Esstisch zu Hause."

Hohe Bereitschaft zur Installation einer Solaranlage oder Solarthermie

Laut der aktuellen Studie planen demnach rechnerisch rund 2,8 Millionen Immobilienbesitzer die Installation einer Photovoltaikanlage und 1,9 Millionen Eigenheimbesitzer den Einbau von Solarthermie auf dem Dach. "Ein ambitionierter Koalitionsvertrag trifft damit auf eine hohe Investitionsbereitschaft bei den Bürger*innen", freut sich Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW). "Damit der Solar-Express jetzt schnell ins Rollen kommt, muss die Ampel-Koalition in ihren ersten hundert Tagen die richtigen Weichen stellen." Denn das Ziel der neuen Koalition ist es, den Ausbau von PV-Anlagen von 60 Gigawatt auf 200 Gigawatt bis zum Jahr 2030 zu verdreifachen. Sollten die Eigenheimbesitzer das tatsächlich so umsetzen, dann können damit im privaten Bereich 22 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.

Weitere Verbesserungen bei Photovoltaik nötig

Das hätte auch Auswirkungen in dem von der Sonne verwöhnten Baden-Württemberg. Im Südwesten werden innerhalb der nächsten neun Jahre 20 Gigawatt benötigt, wie der Solar Cluster Baden-Württemberg meldet. In der Praxis bedeutet dies, dass täglich rund 150 kleine Photovoltaikanlagen auf den Dächern installiert werden müssen. Das sind im Jahr 54.000 Anlagen. Bei den Gewerbeimmobilien sind pro Jahr 2.700 neue Anlagen erforderlich. Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen, sind auf Bundesebene weitere Verbesserungen nötig. Denn eine Solaranlage ist für Hausbesitzer nicht immer rentabel. Das liegt vor allem an der sinkenden Einspeisevergütung für Neuanlagen. Diese reduziert sich jeden Monat. Im Dezember 2021 liegt sie nur noch bei sieben Cent je eingespeister Kilowattstunde. Gleichzeitig steigen aber auch die Anlagenpreise für Photovoltaik. Die Vergütungssenkung wird dadurch nicht aufgefangen. An der Profitabilität muss daher noch dringend gearbeitet werden, damit die Energiewende nicht gefährdet wird.

Aktuelle Kommentare zum Beitrag.
  (Geschrieben von Guido Hubert F… am 28.12.2021 )

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach meiner Meinung müssen wir immer unterscheiden zwischen:

1. Photovoltaikanlagen zur Gewinnung Strom

2. Solaranalgen zru Gewinnung von Wärme.

In Ihrem Beitra vermischen Sie diese Ding

 

Mfg Guido Hubert FRANK Dipl.-Ing.(FH)
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