Positive Lage der europäischen Bauwirtschaft

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Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de

Die europäische Wirtschaftslage ist weiterhin angespannt. Dennoch sind gerade in der Bauwirtschaft positive Veränderungen zu erkennen. So  optimistisch die guten Aussichten für einige Länder sind, so stark sind aber auch noch sehr schwache Länder vertreten, die anhaltend massive Probleme haben. Die aktuelle Marktuntersuchung des ersten Quartals 2013 durch Arch-Vision BV zeigt, welche Länder besonders unter der wirtschaftlichen Last zu kämpfen haben.

Alle Vierteljahr führt das Beratungsunternehmen Arch-Vision BV eine internationale Untersuchung unter europäischen Ländern durch. Dabei werden Architekten befragt, da sie der entscheidende Indikator für die Entwicklung am europäischen Baumarkt sind. In der aktuellen Studie des ersten Quartals 2013 wurden Befragungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Polen durchgeführt. Das Nachbarland Polen wurde dabei erstmals betrachtet und Belgien erst zum dritten Mal. Umso deutlicher sind allerdings die Ergebnisse der Länder, die bereits in der Vergangenheit regelmäßig in Augenschein genommen wurden.

In der Gesamtheit konnte man feststellen, dass sich die europäische Bauwirtschaft weitestgehend erholt hat und auf dem richtigen Weg ist. Dennoch bereitet insbesondere Frankreich Sorgen und auch Italien und Spanien sind immer noch nicht auf einem grünen Zweig. Vor allem Deutschland, Großbritannien und die Niederlande können sich über einige positive Entwicklungen freuen.

Sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz sind in Deutschland noch immer gut. In beiden Bereichen konnten gegenüber dem vierten Quartal 2012 Steigerungen verzeichnet werden. So berichten nur 11 Prozent der Architekten von weniger Neuaufträgen, bei 31 Prozent konnten Auftragssteigerungen festgestellt werden. Gerade einmal drei Prozent rechnen damit, keine Aufträge innerhalb der nächsten zwölf Monate zu bekommen. Dies ist erfreulicherweise der geringste Wert, der bisher in Deutschland gemessen wurde. Die Aussichte auf ein kontinuierliches Wachstum sind von Jahr zu Jahr in Deutschland gar nicht so schlecht.

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