Rekordabsatz von Transportbeton

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Foto: Roland Riethmüller

Die Transportbetonindustrie konnte sich über den Absatz im vergangenen Jahr nicht beschweren. Das liegt vor allen Dingen an den guten Rahmenbedingungen der positiven Baukonjunktur. Dementsprechend zufrieden ist man auch mit der Umsatzentwicklung. Für das Jahr 2018 sind die Erwartungen allerdings gedämpft, denn im ersten Quartal wurde wegen der schlechten Witterung weniger Transportbeton abgesetzt.

Dank der guten Rahmenbedingungen durch die florierende Baukonjunktur hat sich der Absatz für Transportbeton im Jahr 2017 besonders positiv entwickelt. Laut Angaben des Bundesverbandes der deutschen Transportbetonindustrie (BTB) haben die 535 Unternehmen mit den 1.805 mobilen und stationären Transportbetonanlagen 52 Millionen Kubikmeter abgesetzt. Das ist ein Anstieg von 5,3 Prozent. 2017 war demnach das absatzstärkste Jahr seit der Jahrtausendwende. Besonders stark war der Anstieg dabei in den Ballungszentren. In Berlin/Brandenburg war das Wachstum mit 17,8 Prozent besonders hoch. Hamburg kam auf einen Anstieg von 14,1 Prozent. Von der hohen Nachfrage konnten aber auch die Flächenländer profitieren. Hier war der höchste Anstieg in Schleswig-Holstein mit 16,8 Prozent zu verbuchen.

Zufriedenstellende Umsatzentwicklung von Transportbeton

Aus Sicht des BTB ist auch die Umsatzentwicklung zufriedenstellend. So wurde im vergangenen Jahr ein Umsatz von 3,64 Milliarden Euro erreicht. Das ist ein Plus von 6,3 Prozent. Rechnet man die Zahlen auf die verkauften Kubikmeter um, dann beträgt der Anstieg jedoch nur ein Prozent. Damit liegt die deutsche Transportindustrie unter Berücksichtigung der Inflation (2,6 Prozent) und der Preissteigerung für Bauleistungen an Gebäuden (3,0 Prozent) wieder hinter der allgemeinen Preisentwicklung zurück. Ein Blick auf den Kostenindex zeigt, dass die Erlössituation des Baustoffs im vergangenen Jahr trotz steigender Kosten für Dieselkraftstoff und Gesteinskörnungen stagnierte. Diese Entwicklung wird jedoch gedämpft von der ebenfalls stagnierenden Preisentwicklung beim Strom, bei den Bindemittel und den Personalkosten.

Für das Jahr 2018 sind die Erwartungen gedämpft

Laut Unterlagen des Statistischen Bundesamtes wurde vergleichsweise weniger Transportbeton wegen der schlechten Witterung abgesetzt als im gleichen Quartal des Vorjahres. Insgesamt machte das ein Minus von 7,6 Prozent aus. Obwohl die Auftragsbestände auf Rekordhöhe sind, wird es für das Baugewerbe nicht einfach sein, den Rückgang im Laufe des Jahres einzuholen. Insgesamt erwartet man für das laufende Jahr 2018 eine Seitwärtsbewegung beim Transportbetonabsatz. Erste Steigerungen sind erst wieder für das kommende Jahr 2019 zu erwarten.

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