Rutschsichere Brücken – dank Schweizer Oberflächenbeschichtung

Rutschsichere Brücken - dank Schweizer Oberflächenbeschichtung
Foto: Ronald Zöllner / TUM

Die Technische Universität München (TUM) genießt national und international einen hervorragenden Ruf. Auf dem Gelände gibt es Holzbrücken, die als Geh- und Radwege genutzt werden. Bei nasser Witterung verwandeln sich diese in gefährliche Rutschbahnen, die bereits zu mehreren Unfällen geführt haben. Die Schweizer Oberflächenbeschichtung soll nun Abhilfe schaffen, denn die Brücken sind angegriffen und haben aufgrund der ständigen Nutzung schon viel Struktur verloren.

Auf dem Gelände der Technischen Universität München gibt es einige Holzbrücken, die als Gehweg und Radweg genutzt werden. Bei trockenem Wetter ist das auch kein Problem, jedoch verwandeln sich diese Brücken bei nasser Witterung in gefährliche Rutschbahnen. Das hat bereits in der Vergangenheit zu vielen Stürzen und entsprechenden Beschwerden geführt. „Es sind immer wieder Menschen gestürzt“, erklärt Michael Weißwange vom TUM Gebäudemanagement Campus Weihenstephan. “Ich selbst habe mit dem Rad die Erfahrung gemacht und festgestellt, dass die Brücken ungeheuer glatt werden können.” Denn durch das viele Befahren haben die Brücken einen erheblichen Anteil an Struktur verloren.

Die Suche nach einem geeigneten Material für rutschsichere Brücken

Die Brücken sind abgenutzt, was bereits zu vielen Beschwerden aufgrund der Häufigkeit der Unfälle geführt hat. Weder Streusplitt noch Gummimatten brachten den gewünschten Erfolg. Auch der Einsatz von Chemikalien half nicht. So begann die Suche nach einem geeigneten Material. Es musste ein Produkt her, dass auch im Außenbereich Standhaftigkeit bewies. Die Corona-Pandemie hat das Problem noch verstärkt, weil keine Fachmessen stattfanden, um sich über geeignete Produkte zu informieren. Im Internet wurde das Team jedoch fündig und stieß auf Referenzbeispiele von SWISSGrip. „Wir haben uns das System und die Details am Telefon ausführlich erklären lassen”, erklärt Weißwange. “Warum es schlüssig ist und wie die körnige Zwei-Komponenten-Beschichtung funktioniert. Vor allem hat uns die Aussicht auf eine Standzeit von sieben bis zehn Jahren überzeugt – das ist für den Außenbereich eine hohe Zahl.“

Die Schweizer Oberflächenbeschichtung war die Lösung

An einem Tag wurden drei Holzbrücken mit dieser speziellen Oberflächenbeschichtung bearbeitet. Zum Trocken wurden Sperrzäune aufgestellt, um die Brücken zu sperren. Zum Einsatz kam die transparente Antirutschbeschichtung GSAS mit der Klasse R11. Dieses Material ist umweltfreundlich und beschädigt nicht den Untergrund. Damit die Beschichtung lange erhalten bleibt, sollte im Winter kein Splitt eingesetzt werden. Die Beschichtung ist nahezu unsichtbar. Es ist lediglich eine Körnung zu spüren, die sich wie Sand anfühlt. Dank dieser Oberflächenbeschichtung rutscht jetzt niemand mehr weg.

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