SHK-Installateure informieren sich primär auf Fachmessen

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Foto: Roland Riethmüller

Die meisten Messen sind in diesem Jahr bereits gelaufen, jedoch warten noch einige in diesem und vor allem wieder viele im kommenden Kalenderjahr auf ihre zahlreichen Besucher. Doch das Messeverhalten der Besucher ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Sowohl in der Teilnahme selbst wie auch in den Zielen, die die Besuchen an die Messe setzen. Im Bereich des SHK-Handwerks hat dies der SHL-Installationsmonitor aktuelle genauer unter die Lupe genommen.

Dass es viele SHK-Installateure in Europa gibt, die auf Fachmessen gehen ist an sich erst mal nicht unbedingt unerwartet. Doch sind es vor allem die Häufigkeit solcher Besuche und die Ansprüche an die Messe selbst, die sich von Land zu Land dann stark unterscheiden.

So ist es den meisten Messebesuchern vor allem wichtig, auf einer Messe die neuesten Produkte und Innovationen vorgestellt zu bekommen und mehr über sie zu erfahren. Aber auch die Marktentwicklungen und Trends sind ein wichtiger Grund, eine Messe zu besuchen. Dies bestätigen aktuell auch die Zahlen der Befragung von 1.200 Installationsbetrieben in sechs europäischen Ländern, durchgeführt von dem Installationsmonitor der USP Marketing Consultancy.

Unter den deutschen SHK-Installateuren finden sich die treusten Fachmessebesucher, denn immerhin haben hier 91 Prozent der Befragten angegeben, regelmäßig zu Fachmessen zu gehen. Immerhin sind solche Messen für 18 Prozent dieser Gruppe die wesentlichste Informationsquelle – noch vor Social Media, Fachzeitschriften oder Herstellerwebseiten.

In England gestaltet sich das Bild schon etwas anders. Hier gibt es nur wenige Messebesucher unter den SHK-Installateuren. Die Niederländer und Belgier dagegen sind dann auch schon wieder etwas regelmäßiger unter den Fachmessebesuchern zu finden. Dies entspricht damit durchschnittlich 1,9 Messen, die von unseren Nachbarländern pro Jahr besucht werden.

Da es inzwischen in ganz Europa eine Vielzahl von Fachmessen gibt, ist es vor allem auch interessant zu wissen, welches am Ende die Messen sind, die besonderes Interesse bei den Besuchern wecken. Dazu gehört in Deutschland vor allem die ISH in Frankfurt, dann die IFH in Nürnberg und die BAU in München. Europaweit folgen nach der ISH übrigens die VSK in den Niederlanden und die Batibouw in Belgien.

Auf die Frage, wie man die zukünftigen Messebesuchen in den nächsten zwei Jahren einschätze, zeigt sich deutlich, dass die Anzahl wohl eher gleichbleibend sein wird. Damit sind also keinerlei große Besucheranstürme für die jeweiligen Fachmessen zu erwarten. Dies ist ein wichtiger Aspekt zur Planung der jeweiligen Messe.

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