Steigender Ölpreis treibt Absatz von Solaranlagen

News , 06.01.2017 , Jennifer Brandt Bild zu: Steigender Ölpreis treibt Absatz von Solaranlagen
Foto: BSW-Solar

Fossile Energien werden immer teurer. Vor allem die Preisentwicklung des Rohölpreises ist zuletzt wieder empfindlich gestiegen. Neben dem Preis ist es aber auch der ökologische Aspekt, der den Eigenheimbesitzer zum Umdenken und der Anschaffung einer Solaranlage anregt. Es empfiehlt sich also durchaus, das Thema beim Kunden zu sensibilisieren. Denn am Ende spart der Kunde bares Geld.

Die fossilen Brennstoffe werden nicht nur teurer, sondern stehen auch nicht unbegrenzt zur Verfügung. Gerade mit Beginn des neuen Jahres erwartet man auch neue Preissteigerungen bei den Ölpreisen. Und auch die staatlichen Förderungen bei der Anschaffung einer Solaranlage machen die Investition wieder attraktiver. Dies sind zumindest auch die Erwartungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).

Weitere Veränderung in 2017

Die Frist für die Erreichung der Klimaziele rückt immer näher, und damit werden auch die Auflagen für Klima- und Wärmeschutz mit dem gerade frischen Jahr 2017 wieder verschärft. Gleichzeitig steigen jedoch auch die staatlichen Förderungen für diejenigen Eigenheimbesitzer, die sich für den Einsatz einer Solaranlage entscheiden. Darüber hinaus sollten Installateure darauf hinweisen, dass man durch den Einsatz einer Solaranlage auch ordentlich Geld sparen kann.

Fossile Energien werden immer teurer

Die Fördermengen von Rohöl werden immer wieder nach unten angepasst, wodurch der Markt verknappt und die Preise höher werden. Im Vergleich von Jahresanfang 2016 zu Jahresende 2016 liegt diese Veränderung immerhin schon bei 50 Prozent Steigerung. Das ist beachtlich, wenn man das einmal auf den einzelnen Eigenheimbesitzer und seine Belastung runterrechnet. Da lohnt es sich durchaus, über Alternativen nachzudenken.

Solaranlagen auf dem Vormarsch

Betrachtet man die Entwicklung von Solaranlagen in Deutschland kann man durchaus stolz sein. Denn schon jetzt wurden über 2,2 Millionen solcher Anlagen installiert. Dabei dienen diese eingesetzten Anlagen der Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung innerhalb des Eigenheims. Aber auch für die Prozesswärmeanwendungen und die Wärmeversorgung kompletter Wohnquartiere nutzte man immer häufiger Solaranlagen. Nach Angaben von BSW-Solar wurden alleine in 2016 schätzungsweise gut 100.000 neue Solarwärmeanlagen in Betrieb genommen.

Vorteile liegen auf der Hand

Neben den bereits erwähnten staatlichen Förderungen und der grundsätzlichen Einsparung von Kosten, gibt es aber noch andere Gründe, die für eine Solaranlage sprechen. Denn durch eine solche Anlage ist man viel flexibler gegenüber herkömmlichen Energieträgern. Letztlich wählt man schließlich die Anlage, die optimal auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob die Anlage ganz neu und eigenständig installiert wird oder ob sie mit einer bereits bestehenden Anlage kombiniert wird. Solange die Solaranlage optimal abgestimmt ist, ist sie absolut kostenoptimiert und gleichzeitig wärmeeffizient.