Strabag AG wirbelt den Baustoffmarkt im Rhein-Main-Gebiet auf

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In der deutschen Strabag Zentrale in Köln wurde die Übernahme erfolgreich verhandelt / Foto STRABAG AG

Die Kölner STRABAG AG erwirbt das in Rheinland-Pfalz und Südhessen führende Baustoffunternehmen K.H. Gaul GmbH & Co. KG zu 100 Prozent. Zum 1. Januar 2011 hat die STRABAG AG alle Anteile des Sprendlinger Baustoffunternehmens unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung erworben. Damit werden die Baustoffaktivitäten der Kölner im Großraum Frankfurt/Wiesbaden deutlich verstärkt. Die Gaul-Gruppe ist mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften und rund 350 Mitarbeitern vorwiegend in der Stein-/Kies-/ Sand-, Asphalt- sowie Beton-Produktion tätig und hat im Geschäftsjahr 2010 rund 65 Mio. Euro Jahresumsatz erzielt.

Die STRABAG AG, Köln, blickt als Marktführer im deutschen Verkehrswegebau auf eine mehr als 80-jährige Tradition zurück. Im Konzernverbund der STRABAG SE, die heute mit rund 75.500 Mitarbeitern und einer Jahresbauleistung im Geschäftsjahr 2009 von rund 13 Mrd. Euro zu den größten europäischen Baukonzernen zählt, bearbeitet die STRABAG AG mit ihren zahlreichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften vorwiegend den deutschsprachigen Markt. Das Unternehmen verfügt über ein flächendeckendes Netz von Asphaltmischanlagen, Steinbrüchen, Schotterwerken sowie Sand- und Kiesgruben im gesamten Bundesgebiet. Auch der traditionsreiche Name „Deutsche Asphalt“ gehört zur Strabag AG.

Das Rohstoffgeschäft des regionalen Marktführers Gaul umfasst zwei Steinbrüche sowie zehn Kies- und Sandgruben. Im Asphaltbereich verfügt die Unternehmensgruppe über eine eigene Asphaltmischanlage in Wiesbaden sowie Mischwerksbeteiligungen an vier weiteren Standorten. Das Baustoffgeschäft wird zudem durch drei eigene Betonmischanlagen sowie mehrere Erdeinlagerungsstätten und Recyclingaktivitäten abgerundet.

Die beiden Geschäftsführer und bisherigen Eigentümer des Unternehmens, Thomas Gaul und Martin Steffes-Mies, werden auch zur Wahrung der Kontinuität in den bestehenden Geschäftsbeziehungen in der Unternehmensleitung verbleiben.

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