Strabag auch 2020 auf Wachstumskurs

Strabag auch 2020 auf Wachstumskurs
Foto: Strabag

Die rückläufigen öffentlichen Ausschreibungen hatten bisher auf die Kölner Strabag keine nennenswerten Auswirkungen. Im Gegenteil: Sowohl der Auftragsbestand, die Beschäftigung im Bereich Verkehrswegebau und die Bauleistungen sind weiter gestiegen. Parallel baut das Bauunternehmen die Digitalisierung ihrer Bauprozesse schrittweise aus. Die gute Auftragslage und die guten Witterungsverhältnisse waren die Triebfeder für den Leistungszuwachs, der auch während der Corona-Pandemie weiter anhält.

Die gute Baukonjunktur setzt sich bei der Kölner Strabag auch weiterhin fort. Obwohl im Jahr 2019 die Ausschreibungsaktivitäten der öffentlichen Hand rückläufig waren, lag der Auftragseingang im Verkehrswegebau für das zum gleichnamigen Österreichischen Baukonzern gehörende Bauunternehmen über dem Rekordwert des Vorjahres. Das Volumen der neuen Aufträge erhöhte sich somit um 1,8 Prozent auf einen neuen Höchststand von 3,3 Milliarden Euro. Unter diesen Neuaufträgen befanden sich auch mehrere Aufträge für deutsche Flughäfen, darunter die Bahnstrecke von Leinfelden-Echterdingen zum Flughafen Stuttgart.

Parallel dazu legte der Auftragsbestand ebenfalls zu. Zum 31.12.2019 betrug das Volumen 2,1 Milliarden Euro. Das wirkte sich auch auf die Beschäftigten aus. 13.180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrswegebau und damit 424 mehr als ein Jahr zuvor waren im Unternehmen beschäftigt.

Innovation und Digitalisierung auf dem Vormarsch

Auf starkes Interesse bei kommunalen Auftraggeberschaften stieß auch der innovative Clean Air Asphalt (ClAir). Nach einem Pilotprojekt im April 2019 haben haben mehrere Kommunen sich für den Einbau des schadstoffmindernden Asphalts entschieden.

Schritt für Schritt treibt das Unternehmen auch die Digitalisierung voran. So ist die Strabag einer von 18 Partnern, die am Aufbau des nationalen Kompetenzzentrums „BIM Deutschland“ rund um das Thema Building Information Modeling (BIM) beteiligt sind.

Keine Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wirkten sich bisher auch kaum auf die Strabag aus. Die laufenden Arbeiten auf den Infrastruktur-Baustellen konnten wie bisher weitergehen. Ob sich das auch in Zukunft so fortsetzen wird, kann aufgrund der wechselhaften Entwicklung nicht vorhergesagt werden. Vorstand Marcus Kaller äußerte sich zuversichtlich, dass sich die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Strabag auch weiterhin im Rahmen halten werden. Er rechnet nicht mit großen negativen Veränderungen auf den Baustellen des Verkehrswegebaus des Unternehmens.

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