Straßenbau und Autobahnausbau in Deutschland wird weiter gefördert

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aboutpixel.de / Traffic © Peter Ehmann

Die bayerische Verkehrsinfrastruktur soll auf der Straße, der Schiene und dem Wasser gestärkt werden. Mit diesen Worten eröffnete Minister Ramsauer den Bayerischen Wirtschaftstag 2010 in Regensburg. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Verkehrspolitik ist Zukunftssicherung“.

Bei seiner Eröffnungsrede legte der Minister wert auf die Bedeutung der Verkehrspolitik als angewandte Wirtschaftspolitik. Daraus resultiert die Notwendigkeit, Verkehrswege bedarfsgerecht auszubauen. Besonders in Bayern hat sich der Bund in den letzten Jahren stark engagiert.

Wörtlich betonte Peter Ramsauer: „Das BMVBS hat in den Jahren 1991-2008 rund 26,6 Milliarden Euro in die bayerische Verkehrsinfrastruktur investiert. Eine Verstetigung des Investitionsaufkommens ist unerlässlich, zumal das Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren rapide ansteigen wird“.

Im Straßengüterverkehr ist bis 2025 mit einer Steigerung des Verkehrsaufkommens um  von 80 Prozent zu planen.  Da Bayern mit rund 2.500 km Autobahnnetz und etwa 6.600 km Bundesstraßen von allen Bundesländern über den höchsten Anteil  am Bundesfernstraßennetz verfügt, ist Bayern ganz besonders auf belastbare und zukunftssichere Verkehrswege im Herzen Europas angewiesen.

Schwerpunkte bilden deshalb mit je drei Fahrspuren in beide Fahrtrichtungen der Ausbau der A 3 von Aschaffenburg nach Würzburg und der A 8 von Augsburg nach München sowie der Neubau der A 94 von München nach Pocking. Im Bereich Regensburg ist der weitere Ausbau der beiden viel befahrenen Verbindungsachsen B 85 und B 20 besonders wichtig für die Region.

Laut Ramsauer gilt bei der Bundesregierung weiter das Ziel, die Personen- und Güterverkehrsströme auf die Schiene zu lenken. Durch einen weiteren Ausbau der Eisenbahninfrastruktur soll dieses Ziel weiter unterstützt werden. Das Verkehrsprojekt „Deutsche Einheit Nr. 8“ die Schnellverbindung von Berlin über Halle, Leipzig und Erfurt nach Nürnberg steht dabei im Focus.

„Wer von Verlagerung spricht, darf aber nicht nur über die Eisenbahn, sondern muss auch über die Binnenwasserstraßen sprechen: und zwar über den Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen. Auch hier treibe ich die notwendigen Klärungen mit Hochdruck voran, damit wir diesen Flaschenhals, der den Schiffsverkehr auf dem Weg von Rotterdam zum Schwarzen Meer behindert, ausbauen können“ so Minister Ramsauer auf dem bayerischem Wirtschaftstag 2010 in Regensburg.

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