Trends 2014 der Architekten

News | Roland Riethmüller | 30.04.2014
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Architekten sind die Ersten in der Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft. Daher ist es ganz sinnvoll, ab und zu nach wichtigen Themen zu fragen. Das Marktforschungsinstitut BauInfoConsult hat im Rahmen seiner Jahresanalyse Deutsche Architekten nach ihren drei Trendthemen für 2014 befragt. Ohne große Überraschungen wurden gängige Herausforderungen wie die Energieeffizienz, das barrierefreie Bauen und der Fachkräftemangel genannt.

Die Architekten sind quasi der Frühindikator für das Baugewerbe. Daher lohnt es sich, sie hinsichtlich der kommenden Entwicklung im Blick zu haben. Das Marktforschungsinstitut BauInfoConsult hat jetzt in einer telefonischen Befragung unter 180 Architekten in Deutschland die drei Trendthemen der Baubranche für dieses Jahr ermittelt. Die Ergebnisse sind allerdings nicht neu und bestätigen, was die Branche bereits seit einiger Zeit bewegt:

Wenig überraschend gab mit 51 Prozent über die Hälfte der Befragten an, in der Energieeinsparung und Energieeffizienz das nächste große Thema zu sehen. Dass dieses Thema durch die steigenden Energiekosten in der Gebäudetechnik bereits eine wichtige Rolle spielt, hat nicht zuletzt die Baumesse Light+Building mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz bewiesen.

Ebenfalls ziemlich vorhersehbar kam bei der Befragung das barrierefreie Bauen auf den zweiten Platz. 46 Prozent der Architekten sehen im demografischen Wandel und den daraus resultierenden Bedürfnissen eine große Chance. Auch hier profitiert das SHK-Handwerk bereits von den verstärkten Badsanierungen.

Das dritthäufig genannte Trendthema ist mit 43 Prozent die Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften. Dass hier wegen des generellen Fachkräftemangels ein starker Bedarf ist, wissen wir allerdings auch schon seit einigen Jahren. So können durch die Imagekampagne und andere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung bereits erste kleinere Erfolge verzeichnet werden.

Auf den weiteren Plätzen rangieren die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Ballungsgebieten mit 15 Prozent, sowie die Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Produkten hinsichtlich z.B. eines höheren Dämmwertes bei einer geringeren Dicke und kompliziertere Bauprozesse mit jeweils 13 Prozent. Etwas abgeschlagen befinden sich Komfort, Sicherheit und Design. Auch Gesundes Wohnen gehört mit 6 Prozent offenbar für die Architekten nicht zu den Trendthemen 2014.

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