Vier Thesen zur Auswirkungen von Corona auf den Hausbau

News | Frank Kessler | 20.05.2020
Vier Thesen zur Auswirkungen von Corona auf den Hausbau
Foto: Roland Riethmüller

Wer sich vor der Corona-Krise gewünscht hat, mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können, wird jetzt vor eine Zerreißprobe gestellt. Während des Lockdowns hat sich so manche Wohnung in eine Quelle des Stress verwandelt. Jetzt stellt sich die Frage, welche Auswirkungen das für den zukünftigen Hausbau haben wird. Schließlich soll nach einem langen Arbeitstag das Zuhause ein Ruhepol sein.

Wird sich der Hausbau durch die Corona-Pandemie nachhaltig verändern? Wie sieht das Wohnen in Zukunft aus? Diese Fragen versucht der Massivhausanbieter Town & Country Haus zu beantworten und stellt dazu vier Thesen zu den Auswirkungen auf den Hausbau auf.

1. Vom suburbanen Leben raus aufs Land

Die erste These hat sich bereits vor der Corona-Pandemie abgezeichnet. Mit einer guten Infrastruktur wünschen sich viele ein Eigenheim außerhalb der Stadt, fern von Lärm, Hektik und Autoabgasen. Grundstücke im Speckgürtel werden jedoch immer teurer und das bei sinkenden Quadratmetern. Der Wunsch, noch weiter raus aufs Land zu ziehen, ist aus diesen Gründen mehr als nachvollziehbar. Der Baugrund ist nicht nur größer, sondern auch deutlich günstiger.

2. Steigende Gartengröße zugunsten einer grünen Oase  

Doch nicht nur die Fläche für den Hausbau ist wichtig, sondern auch die Größe vom Garten spielt eine bedeutende Rolle. Hier möchten die gestressten Menschen neue Kräfte tanken, kreativ sein und dazu noch die Sonne genießen. Im Einklang mit der Natur ist das problemlos möglich. Außerdem erspart ein kinderfreundlichen Garten den Park oder Spielplatz. Doch damit auch noch Platz für einen Pool, eine Hängematte oder ein Trampolin ist, müssen in Zukunft auch die Gärten größer ausfallen.

3. Smart Home ist quasi ein technisches Cocooning

Eine weitere These ist das Smart Home. Wer viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, sollte auch komfortabel wohnen können. Das Smart Home nimmt seinem Besitzer viel Arbeit ab. Mit dieser intelligenten Gebäudetechnik lassen sich nicht nur die Rollläden steuern, das Licht ein- und ausschalten oder ein Musiksystem steuern. Smarte Geräte können auch eine Bestellung an den Supermarkt senden. Die Ware wird geliefert, sodass man sein Haus kaum mehr verlassen muss. Denn auch das haben viele Menschen während der Corona-Krise gelernt.

4. Der Lockdown hat die Bedeutung der Privatsphäre gefördert

Beim Hausbau wird in Zukunft auch auf mehr Privatsphäre geachtet werden. Das Haus muss zudem mehrere Funktionen erfüllen. Dazu gehört das Home Office, das Heimkino, das Vorratslager und ein Spielplatz für die Kinder. Doch auch ein eigener Fitnessbereich fließt in die Überlegungen mit hinein. Der Lockdown hat uns bewiesen, wie wichtig es ist, das eigene Haus immer mehr in den Fokus zu rücken. Dabei sollte das Eigenheim nicht nur bezahlbar, sondern auch noch auf dem neuesten technischen Stand sein.

Aktuelle Kommentare zum Beitrag.

Wir stellen diese Frage, um automatisierten Spam zu verhindern.

Das könnte Sie auch interessieren.