Vorhersageanalysen am Bau: Risiko von Bauprojekten optimieren

News | Frank Kessler | 11.11.2021
Vorhersageanalysen am Bau: Risiko von Bauprojekten optimieren
Foto: Roland Riethmüller

Die meisten Bauunternehmen, Ingenieure und Architekten führen zur Projektoptimierung Vorhersageanalyen durch. Laut einer aktuellen Umfrage stellt dies jedoch die Unternehmen vor große Herausforderungen. Der Grund dafür sind die großen Datenmengen, die während eines Projektlebenszyklus zusammengetragen werden. Eine Effektivität bei der Planung und der Verwaltung ist so nicht gegeben. Die meisten der Befragten gaben an, dass ihre Datenstrategie darin besteht, lediglich Daten für Analysen und Berichte in einem Projekt- und Portfoliomanagement-System zu integrieren.

Zur Verbesserung der Projektergebnisse und zur Risikominderung nutzen die meisten Architektur-, Ingenieur- und Bauunternehmen Analysen zur Vorhersage. Das ergab eine Umfrage des US-amerikanischen Soft- und Hardwareherstellers Oracle. Rund 29 Prozent der AEC-Unternehmen (Softwaregruppe “Architecture, Engineering and Construction”) nutzen dafür ein Analysetool. Weitere 60 Prozent planen in den kommenden 24 Monaten, in entsprechende Lösungen zu investieren. Es ist für die Unternehmen von entscheidender Bedeutung, Prognosen zu treffen, die projektübergreifend sind, um die Verzögerungen zu reduzieren, Änderungsaufträge zu minimieren und Prognosen über das Budget zu erstellen. 77 Prozent der Befragten gaben an, eine Datenstrategie zu haben. Davon äußerten 63 Prozent, dass ihre Datenstrategie von der Geschäftsleitung gesteuert sei. 85 Prozent erklärten, dass sie nur ein Viertel dieser Daten zur Entscheidungsfindung nutzen. Daraus resultiert, dass es hier noch viele Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Drei Schwerpunkte zur Projektoptimierung in der Bauwirtschaft

Die Schwerpunkte bei den AEC-Organisationen liegen mit 45 Prozent in der Qualität, zu 41 Prozent in der Produktivität und 38 Prozent entfallen auf Budget-/Finanzverbesserungen. Diese Punkte optimieren die Entscheidungsfindung und dienen zur besseren Entscheidungsfindung und zur Verbesserung der Abläufe. Entsprechende Tools sind hier der Schlüssel zum Erfolg. "Bauunternehmen erkennen zunehmend, dass sie alle Daten besser nutzen müssen, um den nächsten großen Performance-Fortschritt zu erzielen", erklärt Mark Webster, Senior Vice President und General Manager, Oracle Construction and Engineering. "Wir sind froh, dass sich so viele Unternehmen auf Daten als strategische Priorität konzentrieren und daran arbeiten, ihre Abläufe effizienter und proaktiver zu gestalten." Es sind die großen Datenmengen, die die Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. Häufig sind diese in unterschiedlichen Systemen gelagert und können somit nicht effektiv zur Projektoptimierung eingesetzt werden. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Datensilos in einem Projektmanagement zusammenführen. 60 Prozent gaben an, dass sie verschiedene unabhängige Systeme für nahtlose Workflows nutzen.

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