Wenn die Sommersonne brennt – Hitzeschutz im Baugewerbe

Wenn die Sommersonne brennt -  Hitzeschutz im Baugewerbe
Foto: Thomas Lucks / BG BAU

Der Sommer hat Einzug gehalten. Das gilt nicht nur für den Kalender, sondern auch die Temperaturen sind sehr sommerlich. Die hohen Temperaturen belasten den Körper. Im Baugewerbe ist das am Arbeitsplatz eine große Belastung. Deshalb ist der Hitzeschutz besonders auf den Baustellen extrem wichtig. Die Berufsgenossenschaft gibt wertvolle Tipps, damit die Fachkräfte auf den Baustellen die heißen Tage überstehen.

Der Sommer ist da. Nicht jeder freut sich aber über die hohen Temperaturen. Für die Gesundheit können sie belastend sein. Das ist besonders auf Baustellen der Fall. Deshalb ist der Schutz vor Hitze auf den Baustellen dringend notwendig. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) hat zu diesem Thema wertvolle Tipps herausgegeben, damit die Beschäftigten auf den Baustellen ausreichend geschützt werden. Hohe Temperaturen belasten den Kreislauf, was sogar tödlich enden kann. So sollten eigentlich bereits vor den hohen Temperaturen auf den Baustellen entsprechende Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz eingeleitet werden. Nur mit einem ausreichenden Schutz sind die Beschäftigten im Baugewerbe auf den Baustellen vor der Hitze gewappnet.

Kombination von Hitze und schwerer körperlicher Arbeit ist gefährlich

Schwere körperliche Arbeit und hohe Temperaturen führen zu einem erhöhten Wärmeabgabebedarf. Dadurch kann der Körper seine Kerntemperatur nicht mehr stabil halten. Das kann zu lebensgefährlichen Erkrankungen führen, wie zum Beispiel Hitzschlag. Erschwerend kommt hinzu, dass der Stress aufgrund der Hitze das Risiko für Arbeitsunfälle erhöht. Die Hitzebelastung am Arbeitsplatz zu senken, dient nicht nur einem besseren Wohlbefinden, sondern ist eine Pflicht der Gesundheit gegenüber. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind deshalb beide in der Pflicht und tragen gemeinsam die Verantwortung. „Der wirksamste Schutz gegen Hitze ist die Vermeidung von Arbeiten in der Sonne, wo immer dies möglich ist“, erläutert Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG Bau. Da dies im Alltag auf einer Baustelle jedoch kaum der Fall sei, müsste deshalb auf technische und persönliche Maßnahmen zum Schutz zurückgegriffen werden.

Hitzeschutz – wie die Mitarbeiter geschützt werden können

Zum Hitzeschutz kann eine Verlegung der Arbeitszeit auf kühlere Tageszeiten sinnvoll sein. Außerdem sollten zusätzliche Wärmequellen vermieden werden. Eine Reduzierung der inneren Wärmequelle ist auch ein wirkungsvoller Hitzeschutz. Dieses Ziel wird durch eine Arbeitszeitreduzierung erreicht. Auf schwere Mahlzeiten sollte möglichst verzichtet werden. Zusätzliche Pausen sind ebenfalls zu empfehlen. Kopfbedeckungen mit angefeuchtetem Nackenschutz schaffen Kühlung. Ventilatoren sind gleichfalls sehr zu empfehlen. Besonders wichtig ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit Tee, Wasser oder verdünntem Fruchtsaft.

Kommentare

0 0 votes
Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?

Dann melden Sie sich doch gleich an zum kostenlosen E-Mail-Newsletter und lassen sich über weitere Neuigkeiten wöchentlich informieren!

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

Das könnte Sie auch interessieren

Messen & Kongresse 2024

Der große Meistertipp-Kalender: Messen und Kongresse 2024 für Bauindustrie, Baugewerbe, Bauhandwerk und die Bauwirtschaft.

Newsletter

Verpassen Sie nichts mehr mit unserem kostenlosen Newsletter. So werden Sie frühzeitig über anstehende Veranstaltungen informiert und bleiben immer auf dem neusten Stand.

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.