Ziegel, Holz und Stein als nachhaltigste Baustoffe

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Foto: Roland Riethmüller

Nachhaltigkeit spielt in unserem Leben eine immer zentralere Rolle, auch in der Bauwirtschaft. Natürlich sollte stets auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Dabei jedoch auf Produkte mit geringer Nachhaltigkeit zu setzen, bringt langfristig keinen Erfolg. Auch Architekten haben das erkannt und setzen sich durchaus kritisch mit den verwendeten Baustoffen auseinander. Gemäß einer aktuellen Studie zeigt sich dabei, dass vor allem Ziegel, Holz und Stein als nachhaltiger Baustoff gelten.

Die Ressourcenschonung ist inzwischen allgegenwärtig und wird auch am Bau immer wichtiger. Wenn man sich also für Baustoffe entscheidet, fragt man sich stets auch, wie nachhaltig die Materialien sind. Eine aktuelle Befragung des Marktforschungsinstituts Arch-Vision BV  im Rahmen des Q3 2013 Berichts des europäischen Architektenbarometers, durchgeführt unter 1.600 Architekten Europas, zeigt dabei, wohin der Trend bei der Wahl des Baustoffes inzwischen geht. Ziegel, Holz und Ton belegen ganz klar die ersten Plätze. Dennoch gibt es länderspezifische Unterschiede in den Präferenzen.

Beim Ziegel ist man sich europaweit einig. Diesen Baustoff sehen alle als das nachhaltigste Fassadenmaterial und –produkt. Am häufigsten eigesetzt wird Ziegel dann jedoch in Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden und Belgien.

Etwas differenzierter sieht es dann schon bei Holz aus. Hier sind nicht mehr alle einvernehmlich davon überzeugt, dass es sich um ein nachhaltiges Produkt handelt. Es gibt im Grunde kaum ein Land (außer Großbritannien), das sich darauf festlegt, Holz als ausnahmslos nachhaltig zu bezeichnen. Es gibt durchaus auch immer wieder Kritiker dieses Baustoffes. Ähnlich zwiegespalten zeigen sich übrigens auch die Meinungen bei Beton im europaweiten Vergleich. Auf dem dritten Platz schlägt sich dann immer noch Stein als nachhaltiges Fassadenmaterial und –produkt durch.

Hersteller der genannten Baustoffe sollten sich diese Studie durchaus zu Herzen nehmen. Letztlich können sie einiges daraus ziehen. Denn wenn erst einmal ein schlechtes Image für einen Baustoff vorhanden ist, wird es sehr schwer, diesen wieder positiv umzukehren.

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