Zukunft des Bauens - Wahlversprechen zur Bundestagswahl 2021

News | Frank Kessler | 06.07.2021
Zukunft des Bauens - Wahlversprechen zur Bundestagswahl 2021
Foto: Roland Riethmüller

Wie die konkrete Zukunft des Bauens in zehn oder 20 Jahren aussehen wird, lässt sich nur sehr schwer vorhersagen. Doch es ist möglich, einen Blick auf die nächsten vier Jahre zu werfen. Dazu muss man sich nur das Wahlprogramm und die Wahlversprechen der Parteien zur Bundestagswahl in diesem Jahr ansehen. Die konkretesten Pläne zur Energieeffizienz kommen demnach von den Grünen und der CDU/CSU.

Wie wird die Zukunft des Bauens aussehen? Die genaue Prognose ist nur schwer abschätzbar. Trotzdem kann man im Rahmen der anstehenden Bundestagswahl im Herbst aufgrund der Wahlversprechen der einzelnen Parteien ein guter Eindruck für die kommenden Jahre gewinnen. So hat sich der Massivhaushersteller Town & Country einen Überblick verschafft und die einzelnen Wahlversprechen zusammengetragen.

Die Zukunft des Bauens in den Wahlprogrammen der Parteien

Vor der Bundestagswahl haben alle Parteien ihr Wahlprogramme aufgestellt, was sie konkrete für die nächsten vier Jahre planen. Geht es nach dem Willen der Grünen, sollen die Kommunen mehr Mitspracherecht darüber erhalten, was wo gebaut wird. Außerdem wollen sie die Maklercourtage auf zwei Prozent begrenzen. Die Unionsparteien CDU/CSU streben ein Folgeprogramm für das Baukindergeld an und wollen einen großzügigeren Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer einführen. Die SPD will das Eigenheim als Altersvorsorge fördern und die Energieeffizienzziele erweitern. Die Linke plant, die Rahmenbedingungen für Hausbesitzer zu verbessern, wenn sie ihren Strom selbst produzieren. Um sich den Traum vom Eigenheim erfüllen zu können, plant die FDP einen Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer in Höhe von 500.000 Euro. Die AfD will eine Vereinfachung des Baurechts.

Energieeffizienz als Wahlversprechen

Auch die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) hat die Wahlprogramme aller Parteien analysiert. Dabei wird klar, dass die Grünen und die Unionsparteien beim Gebäudesektor sehr konkret werden. Das Augenmerk liegt dabei auf der Modernisierung vom Gebäudebestand. CDU/CSU sehen in der Digitalisierung von Gebäuden eine erhebliche Betriebsoptimierung. Grüne und CDU/CSU wollen sich zudem für die Absicherung von Klimaschutzinvestitionen durch Carbon Contracts for Difference einsetzen. Außerdem soll es verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für Klimaschutzinvestitionen geben. "Die letzte Hitzewelle hat uns noch einmal erleben lassen, wie wichtig beherztes Handeln beim Klimaschutz ist”, erklärt Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF. “Daher sind wir froh, dass bei den großen demokratischen Parteien konkrete Pläne benannt werden, die Energieeffizienz voranzubringen." Weiter betont er, dass bis dahin noch ein langer Weg sei, denn die Energieeffizienz ist eine wichtige Grundlage für mehr Lebensqualität in den Städten, für saubere und smarte Unternehmen und für eine bezahlbare Energiewende.

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