Jeder Betrieb braucht motivierte Mitarbeiter!

Nur mit Mitarbeitern, die motiviert Ihrer Arbeit nachgehen, können Betriebe Ihre volle Arbeitsleistung vollbringen. Wertschätzung, Anerkennung und Lob wirken sich auf die Motivation und somit auch auf die Arbeitsleistung der Beschäftigten aus. An vielen Arbeitsplätzen dominiert Frust und Ärger oftmals verursacht durch mangelnde Wertschätzung. Wie können die Leistungen der Beschäftigten gewürdigt werden?

Mitarbeitermotivation: Welche Möglichkeiten hat die Führungskraft?

Führungskräfte haben einen entscheidenden Einfluss auf die Motivation der Beschäftigten. Sie sollten die Arbeit der Beschäftigten anerkennen und loben, doch nicht wahllos. Die folgenden vier Ebenen geben einen Überblick über die unterschiedlichen Stufen von Anerkennung.

Wertschätzung – Jeden Beschäftigten so behandeln, wie man es selbst gerne hätte!

Wertschätzung steht jedem Beschäftigten zu. Dazu gehören zunächst ein freundlicher und höflicher Umgangston, das heißt Handlungsanweisungen mit „bitte“ zu unterlegen oder einen „Guten Tag“ zu wünschen. Zudem tragen Gespräche mit den Beschäftigten, auch über private Themen wie beispielsweise dem letzten Urlaub, zur Wertschätzung der Beschäftigten bei. Außerdem bedeutet Wertschätzung ein fairer und einheitlicher Umgang sowie gleiche Chancen für alle Beschäftigten.

Anerkennung – Regelmäßig „Normal-Leistungen“ würdigen!

Anerkennung ist die nächst höhere Ebene und die Vorstufe zum Lob. Mit Anerkennung werden „Routine-Arbeiten“ also „Normal-Leistungen“ gewürdigt. Viele Beschäftigten, ob im Handwerk oder in der Verwaltung, leisten wichtige alltägliche Arbeiten. Diese Leistungen gilt es anzuerkennen beispielsweise mit einem „Danke, dass Sie das für mich erledigt haben.“

Lob – Würdigung außergewöhnlicher Leistungen!

Der Anerkennung folgt das Lob, die Würdigung von Leistungen, die über das „Normalmaß“ hinaus gehen. Wurden beispielsweise bessere Arbeitsergebnisse als erwartet vollbracht, sollte konkret, sachbezogen und gut formuliert ein Lob ausgesprochen werden. Dies setzt jedoch klare Vorstellungen über die Arbeitsergebnisse voraus.

Belohnung – Erfüllung subjektiver Wünsche!

Eine Belohnung ist eine Steigerung des Lobes, bei der zusätzlich eine materielle oder immaterielle Vergünstigung ausgesprochen wird. Dazu gehören u.a. Sonderzahlungen, Vergünstigen, mehr Verantwortung oder ein Firmenwagen. Wichtig ist, dass die passende Belohnung für den Beschäftigten gefunden wird, d.h. eine Belohnung, die den Wünschen des Beschäftigten entspricht. Mit Hilfe von Mitarbeitergesprächen können Wünsche und Vorstellungen der Beschäftigten erfragt werden.

Autorenhinweis

Die Autorin, Frau Simone Piede (Dipl. Sportwissenschaftlerin, Betriebliche Gesundheitsmanagerin), ist Beraterin für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der uve GmbH für Managementberatung. Die 1988 gegründete uve GmbH ist bundesweit tätig und hat ihren Hauptsitz in Berlin. Die Schwerpunkte des Unternehmens liegen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement, Qualitäts-, Umwelt- und Risikomanagement, Organisationsentwicklung und Projektsteuerung sowohl für die Handwerksbranche als auch für die Ver- und Entsorgungsbranche.


uve GmbH für Managementberatung
Kalckreuthstraße 4
10777 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 – 315 82 566 , Fax: +49 (0) 30 – 315 82 400
s.piede@uve.de, www.uve.de

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