Geprüfte K²60-Außenwand von Knauf

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Foto: Knauf

Holz ist ein immer beliebterer Baustoff. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass er auch sehr leicht brennbar ist. Ein effektiver Brandschutz ist daher unabdingbar. Gerade in mehrgeschossigen Holzbauten bis Gebäudeklasse 4 bietet Knauf daher nun eine Kapselbauweise für Außenwände an, die jede gesetzliche Brandschutzanforderung erfüllt. Es handelt sich dabei um eine geprüfte Systemlösung, die die Kapselklasse K²60 realisiert.

Der Gesetzgeber verlangt bei mehrgeschossigen Gebäuden aus Holz, dass tragende Holzbauteile hinsichtlich des Brandschutzes durch die so genannte Kapselbauweise geschützt sind. Immerhin müssen nicht brennbare Baustoffe, dazu zählen Gipsplatten oder mineralische Dämmstoffe, die komplette Holzkonstruktion bis zu 60 Minuten vor zu starken Temperaturerhöhungen schützen.

In der Vergangenheit geschah dies durch verhältnismäßig dicke Gipsplatten-Beplankungen. Durch das aktuell vorliegende, allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis der MFPA Leipzig für eine hochfeuerhemmende System-Außenwand wird die Klassifizierung K²60 mit Knauf Feuerschutzplatten (GKF) schon bei der Beplankung von 2 x 18 Millimeter auf der Innenseite und auf der Außenseite mit einer Lage 12,5 Millimeter Knauf Feuerschutzplatte (GKF) sowie einer 60 Millimeter starken und verputzten Steinwolle Putzträgerlamellenplatte erreicht.

Es handelt sich bei diesem Produkt um tragende, raumabschließende und hochfeuerhemmende Wände, die dabei der Feuerwiderstandsklasse REI 60 gemäß DIN EN 13501-2 entsprechen. Außerdem ermöglichen sie hochfeuerhemmende Außenwände in Holzständerbauweise bis Gebäudeklasse 4 nach Musterbauordnung.

Das System ist leicht und nahezu trocken einbaubar, geeignet für Böden, Decken oder Dächer.