Neue Vibrationsplatte mit geringem Schwingungswert

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Foto: Wacker Neuson

Bei herkömmlichen Vibrationsplatten führt der hohe Schwingungswert zu einer starken Hand-Arm-Vibration, so dass Pausen und Unterweisungen gesetzlich vorgeschrieben sind. Nicht so jedoch bei der neuen Vibrationsplatte von Wacker Neuson, an der aufgrund eines deutlich unterschrittenen Schwingungswertes die Arbeiter ohne zeitliche Begrenzung eingesetzt werden können. Das spart Zeit und bietet mehr Komfort und Sicherheit.

Mit einer neuen Deichsel für die reversierbaren Vibrationsplatten unterschreitet Wacker Neuson den Grenzwert für Hand-Arm-Vibrationen. Der Schwingungswert der neuen Vibrationsplatten in der Gewichtsklasse 300 bis 800 Kilogramm und 40 bis 100 Kilonewton Verdichtungsleistung liegt bei unter 1,5 m/s2 bei den dieselbetriebenen Vibrationsplatten DPU 4545, DPU 5545 und DPU 6555. Die Vibrationsplatte DPU 4045 schwingt sogar mit nur 0,9 m/s2. Damit wird der Grenzwert von 5 m/s2 und der Auslösewert von 2,5 m/s2 deutlich unterschritten. Der gesetzlich vorgeschriebene Aufwand für Dokumentation und Unterweisung der Mitarbeiter entfällt. Das spart dem Betriebsleiter Zeit und bietet dem Bediener mehr Komfort und Sicherheit. Nach den Richtlinien der Berufgenossenschaft sind darüber hinaus keine zeitlichen Begrenzung erforderlich und ein ununterbrochenes Arbeiten möglich. „Die neuen Vibrationsplatten lassen sich präzise und mit wenig Kraftaufwand führen und erfüllen gleichzeitig einen hohen Bedienkomfort aufgrund der geringen Hand-Arm-Vibration“, freut sich Wacker-Neuson-Produktmanager Oliver Kolmar.

Neben dem neuen Dämpfungskonzept verfügen die neuen Vibrationsplatten auch über weitere Verbesserungen. So ist der Leerlauf beim neuen Gashebel leichter als zuvor auswählbar, um ein unerwünschtes Abschalten zu verhindern. Der Bowdenzug verläuft innen und ist besser gegen Schäden geschützt. Außerdem sorgt die robustere Deichselarretierung für eine höhere Stabilität beim Transport.