Rollladenkästen dämmen – aber richtig

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Foto: PDR

Jeder kennt es, Zugluft im Haus oder in der Wohnung. Nicht nur, dass somit bares Geld verloren geht, es ist auch ein unangenehmes Wohngefühl. Oft entstehen diese Energieverluste über ungedämmte Rollladenkästen. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Besitzer von Häusern oder Wohnungen für die Dämmung ihrer alten Rollladenkästen. Dabei bedarf es aber auch der richtigen Ausführung, andernfalls ist der Nutzen nur geringfügig oder überhaupt nicht vorhanden.

Wer sich für die Dämmung seine Rollladenkästen entscheidet, kann aus verschiedenen Techniken wählen. Da gäbe es zum einen das Auskleiden des Kastens mit hocheffektiven Dämmplatten samt späterem Abdichten der Stöße mit PUR-Schaum. Zum anderen kann man aber auch flexible Dämmplatten einsetzen, die in den Kasten um die Rollladenwinde geschoben werden. Hierbei werden lediglich der Anschluss der Dämmplatte und das seitliche Mauerwerk mit Schaum ausgefüllt. Wichtig bei einer solchen Maßnahme ist es immer auch, dass möglicherweise vorhandene Risse und Undichtigkeiten am Rollladenkasten vorher ordentlich verschlossen werden, um so eine Dichtheit zu gewährleisten.

Ganz entscheidend bei beiden Techniken ist deshalb der Schaum selbst. Es empfiehlt sich in jedem Fall 1-Komponenten-Schaum zu nutzen, da sich dieser nach der Aufbringung nur wenig ausdehnt und flexibel ist. Durch die höhere Flexibilität ist dieser Schaum außerdem auch vorteilhafter in der Schalldämmung gegenüber einem harten. Weiterer Vorzug des 1-Komponenten-Schaums ist, dass er Bauteilbewegungen besser abfängt, beispielsweise durch Temperaturschwankungen. So verhindert man spätere Risse und damit Verluste in der Dämmwirkung.

Um herauszufinden, welches der richtige Schaum ist, sollte über den Produktnamen auf der Dose ersichtlich sein, ob es sich um einen flexiblen oder festen PUR-Schaum handelt. Fehlt dieser Hinweis, sollte man das Produktdatenblatt prüfen. Die Flexibilität des Schaumes wird in Prozent Bruchdehnung bzw. Kompressionskraft ausgewiesen. Grundsätzlich gilt, dass elastische Schäume bei etwa 25 bis 45 Prozent liegen, normale bei 10 Prozent.

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