Basteln mit Kindern an Regentagen

Heike Stopp | 05.04.2011 Bild zu: Basteln mit Kindern an Regentagen
Kartoffeldruck, Foto: birgitH / pixelio.de

Zu kalt? Zu windig? Zu verregnet? Es ist einfach kein Draußenspielwetter, aber die Kleinen springen vor lauter Energie über Tisch und Stühle? Und der Nachwuchs weiß nicht mehr, wie sich beschäftigen? Da hilft nur eines: kreative Ablenkung, die das Interesse der Kids weckt und sie die Zeit vergessen lässt. Am besten eigenen sich da Bastelnachmittage. Und am Ende kommt ein Geschenk, eine Dekoration oder gar ein neues Spielzeug bei raus.

Unendlich sind die Möglichkeiten, was man aus WC-Rollen, Eierkartons, alten CDs, Wollresten, Stofffetzen und anderem „Abfall“ mehr basteln kann. Auch bei früheren Spaziergängen gesammelte Federn, Stöckchen, Rinde, Glasscherben und Steine sowie getrocknete Blätter und Blüten sind wahre Fundgrube für Mobiles, Kollagen und mehr. Alte Pappkartons oder Bilderrahmen werden so zu dreidimensionalen Kunstwerken oder neu gestalteten Rahmen, wo der jüngste Schnappschuss einen würdigen Auftritt drin erhält. Oder wie wäre es mit dem Herstellen eines kleines Kaleidoskops, dessen buntes Innenleben den tristen Regentag vergessen lässt?

Mit alten Korken- oder selbst geschnitzten Kartoffelstempeln sowie Fingerfarben lassen sich tolle Bilder „drucken“. Fantasieobjekte und Schmetterlinge entstehen, wenn man ein Blatt Papier entlang einer Falzlinie nur auf einer Seite mit intensiven Wasserfarben bemalt und dann wieder zusammendrückt – beim Aufklappen entstehen tolle „Spiegelbilder“.

Oder erst mit Wachsmalstiften kräftige bunte Flächen auf einen Pappbogen auftragen, dann alles mit Schwarz übermalen und hinterher dorthinein feinste Bilder ritzen, deren Linien später farbig durchscheinen. Auch möglich: Erst aus Pappe allerlei Formen und Figuren ausschneiden, dann unter Papierbögen legen und mit Buntstiften drüber streichen – so können immer wieder neue Abdrücke „hervorgezaubert“ werden.