Baumhaus selber bauen

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Foto: andreas stix / pixelio.de

Wer Kinder und einen Garten mit Bäumen hat, der wird früher oder später mit dem „Traum vom eigenen Baumhaus“ konfrontiert. Dabei kommt es gar nicht drauf an, ob da eine Villa mit Blätterdach entsteht oder der Bretterverschlag eher windschief daher kommt. Hauptsache, alle dürfen mithelfen und mitgestalten.

Wichtig: Nicht jeder Baum eignet sich für ein Baumhaus. Tragfähiges, starkes Geäst ist ein absolutes Muss. Die Äste müssen ausladend genug sein, um eine kleine Plattform tragen zu können, auf der das Baumhaus Platz findet.

Im Idealfall tragen mehrere – vorher zum „Scheuerschutz“ mit Gummi, Filz oder Strohmanschetten ummantelte – Äste das Gewicht. Das gibt Stabilität. Dabei auf „Leichtigkeit“ achten, sprich beim Baumaterial der eigentlichen Baumhauses eher auf wetterfestes Sperrholz zurückgreifen als auf dicke Holzbohlen. Oder gleich an Alternativen, wie etwa strapazierfähiges Segeltuch, denken.

Das Ganze sollte in „erkletterbarer“ Höhe liegen, damit im Notfall keine halsbrecherischen Kletterpartien notwendig sind, um hinauf- bzw. hinunterzugelangen. Je höher die Plattform, umso mehr an Sicherheitsaspekte denken, wie etwa einen Handlauf an der Leiter oder ein Geländer vor dem eigentlichen Baumhaus.

Wenn das Prachtexemplar im Baum steht, geht’s ans Drumherum. Kletterseile und -netze, eine Schaukel oder einholbare Strickleiter sind attraktive Zusatzelemente. Dann am besten unterm Baum eine dicke Schicht Rindenmulch verteilen, dann fallen „Ausrutscher“ weich(er).

Stolz ist der kleine Hausbesitzer sicher auch über ein selbstgemaltes Türschild oder ein handgezimmertes Innenleben, wie Tisch und Bank. Für die Innenausstattung ist entscheidend, wie luftig oder „wasserdicht“ die neue Bleibe ist, sonst besser Kissen & Co abends immer ausräumen und andernorts trocken verstauen (sonst Stocknässe- und Schimmelgefahr).