Gelassenheit im Stau

Heike Stopp | 07.06.2010 Bild zu: Gelassenheit im Stau
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Der Frust bei Stau ist meistens vorprogrammiert und äußert störend. Dennoch muss man nicht unbedingt Frust schieben, wenn man einmal im Stau steckt. Die folgenden Tipps zeigen, dass Stau gar nicht so schlimm ist, wenn man einige Dinge beherzigt:

1. Spurwechsel vermeiden

Statistisch betrachtet bewegen sich in einem Stau alle Autos gleichschnell voran. Dies kommt einem im Stau oftmals nicht so vor, weshalb man die Spuren ständig wechselt. Dies sollte man zwingend vermeiden, da es nachweislich keinen Erfolg bringt, sondern zu weiteren Behinderungen führt.

2. Spätes Einfädeln

Viele Autofahrer fädeln direkt ein, wenn sie erkennen, dass es in einigen hundert Metern notwendig ist. Dies sollte vermieden werden, da sich so die potentielle Fahrbahn zu früh verengt, was zu weiteren Behinderungen führt.

3. Auf längeren Fahrten für Ablenkung sorgen

Nehmen Sie sich etwas zu lesen, etwas zu arbeiten oder einfach nur gute Musik mit. So muss die Zeit im Stau nicht anstrengend sein, sondern kann für Ruhe sorgen und mitunter als angenehme Zwangspause empfunden werden. Wer jedoch in einem Stau beschäftigt ist, der nimmt diesen als deutlich angenehmer wahr als jemand, der die ganze Zeit darauf wartet, dass es endlich vorangeht.

4. Stoßzeiten vermeiden

Wer die Möglichkeit hat, der sollte es vermeiden zu Stoßzeiten zu fahren. Gerade bei längeren Urlaubsreisen sollte man es tunlichst vermeiden, am ersten Urlaubstag zu fahren. Hier gibt es die meisten Staus, die zwangsläufig Zeit und Nerven kosten. Wer jedoch ein paar Tage später fährt, der kommt meist gelassen ans Ziel. Vor dem Fahrtantritt kann man zudem über das Internet aktuelle Staumeldungen abfragen und eventuell ein Hineinfahren in den vorhandenen Stau vermeiden.