Induktionsherd

Heike Stopp | 06.02.2011 Bild zu: Induktionsherd
Bildquelle: Induktionsherd, privat

 

Ein Induktionsherd bzw. ein Induktionskochfeld welches durch folgende Eigenschaft eine Erwärmung erbringt. Hier werden nämlich induktiv Wirbelströme erzeugt, welche dann wiederum das metallische Kochgeschirr erhitzen. In Form eines elektromagnetischen Wechselfeldes wird die Energie auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen. Dort wird sie dann in Wärme übertragen und erbringt so eine immens starke und gute Heizleistung.

 

Die Wärme wird hierbei fast ausschließlich im Boden des Topfes erzeugt, daher kann die Auflagefläche des Kochfeldes thermisch isolierend ausgelegt werden. Dies geht z. B. nicht bei Herden aus Glaskeramik. Die Wärme wird bei den Induktionskochfeldern viel besser verteilt, da hier auch die Seitenwände erhitzt werden. Die Reaktionszeit ist zudem auch sehr kurz, was auch ein weiterer Vorteil ist. Das Kochgut erhitzt sich nämlich aus diesem Grund sehr gut.

 

Der Streuverlust der Wärme ist also bei einem Induktionsherd sehr gering. Im Gegensatz zu Gas kann hierbei auch Energie gespart werden, da keine Energie aus dem Kochgas durch Konvektion verloren gehen kann. Allerdings sind für das Kochen auf einem Induktionsherd Kochgefäße erforderlich, die einen ferromagnetischen Boden haben, was wiederum zu Neuanschaffungen im Haushalt führt. Die meisten verkauften Induktionsherde sind bei einer Statistik aus dem Jahr 2004 in Frankreich verkauft worden. Hier waren im Vergleich zu Deutschland 170.000 Stück verkauften worden, während in Deutschland nur 30.000 Stück verkauft wurden.