Lampenfieber adé!

Heike Stopp | 07.06.2010 Bild zu: Lampenfieber adé!
Referat (Quelle: aboutpixel)

Alle Augen sind auf Sie gerichtet. Sie sind alleine vor Zuhörern und müssen nun etwas sagen. Hoher Puls, kalter Schweiß. Plötzlich hegen Sie Zweifel, ob das was Sie sagen werden, Erfolg haben wird. Sie glauben nicht mehr dran und wissen, dass es ein Fehler ist hier zu stehen. Eine Fehleinschätzung oftmals, die sich unter dem Begriff des Lampenfiebers zusammenfassen lässt.

Lampenfieber kann man sich jedoch relativ leicht erwehren. Je mehr Sie von dem überzeugt sind, was  Sie sagen, umso leichter lässt sich das Lampenfieber mit logischen Argumenten noch im Kopf zurückdrängen.

Ist dies nicht möglich, so sollte man über ein übersichtliches Skript verfügen, das bei eventuellen Pausen oder Aussetzern als Gedankenstütze fungiert. Das Skript dient dann als Sicherung vor einem tiefen Fall, sprich dem plötzlichen Vergessen des Textes.

Wer weiß, dass er eventuell Probleme mit Lampenfieber bekommen könnte, der sollte sich davor rechtzeitig absichern indem er den Vortrag probt. Auch Schauspieler müssen ihre Auftritte üben und können so mögliche Schwachstellen im Vortrag von vornerein feststellen und korrigieren.

Eine Generalprobe vor dem eigentlichen Auftritt sollte somit zwangsläufig dazugehören. Sie lässt sich am besten vor Freunden und Bekannten durchführen, die genauso gespannt auf die nun folgenden Worte sein werden, wie das eigentliche Publikum am Tag oder zum Zeitpunkt der eigentlichen Situation.

Wenn die Freunde und Bekannte als noch größere Unterstützung fungieren sollen, so kann man diese mit in das Publikum setzen. Vertraute Gesichter sorgen für Gelassenheit und gleichzeitig ein gewisses Maß an Sicherheit. Auf sie sollte daher unbedingt zurückgegriffen werden, wenn Probleme hinsichtlich des Lampenfiebers bekannt sind.