Preiswert kochen

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Küchenkräuter, Foto: birgitH / pixelio.de

Auch mit kleinem Haushaltsbudget lässt sich ein abwechslungsreicher und schmackhafter Wochenplan erstellen. Zumal preiswert kochen nicht bedeuten muss, auf Qualität zu verzichten. Sicher muss man vermutlich an der einen oder anderen Stelle kleine Abstriche machen, aber auch mit wenig Geld lässt sich eine ausgewogene Ernährung bewerkstelligen.

Schließlich steht ja nicht jedermann auf exotische Obst- und Gemüsesorten, zumal die heimischen Saisonwaren genauso vielfältig und zudem auch noch preiswerter im Einkauf sind. Und auch der teure Fleischspaß muss nicht tagtäglich sein. Ernährungswissenschaftler raten sowieso eher zu mäßigem Verzehr kombiniert mit „vegetarischen“ und Fischtagen.

Wer sein Haushaltsgeld wohlüberlegt einsetzen muss, sollte in jedem Fall immer Koch- und Einkaufspläne erstellen, dazu sinnvoll Großpackungen einsetzen, saisonale Angebote antizyklischer Exportware vorziehen und geschickt preisbewusste, sättigende Grundnahrungsmittel mit „aufpeppenden“ Extras kombinieren. So lassen sich haltbare Konserven und ausgewählte Frischwaren zu leckeren Mahlzeiten verbinden oder simple Gerichte durch selbstgezüchtete Kräuter vom Balkon aufwerten.

Wer selber erntet, kann – gerade in der sommerlichen Obst- und Gemüsesaison – viele Vitamine mit nach Hause bringen und gleichzeitig bares Geld sparen; egal, ob im eigenen Garten angebaut oder beim Kleinbauern auf dem Feld. Zum Wochenende hin räumen die meisten Supermärkte am selben Wochenende bzw. am darauffolgenden Montag ablaufende (Kühl-)Ware aus den Regalen und bieten diese zum Teil mit bis zu 50 Prozent Rabatt an. Dann sind auch mal Joghurts oder Puddings, Wurst- und Käsewaren erschwinglich, die sonst nicht im Budget liegen. Da aber in aller Regel das Mindesthaltbarkeitsdatum unbedenklich um 1, 2, 3 Tage überschritten werden kann, sind so mal „Leckereien außer der Reihe“ möglich, die Vielfalt versprechen.