Schnell kochen

Heike Stopp | 05.05.2011 Bild zu: Schnell kochen
Einmal Pommes bitte, Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Schnelle Küche muss nicht unbedingt kalte Küche mit Salat und geschmierter Stulle sein. Und flinke Gerichte nicht nur aus der Dose oder dem Tiefkühlfach kommen. Im Gegenteil. Frisch oder warm geht auch in kurzer Zeit – die Frage ist nur, gewusst wie.

Und: Es kommt zudem auf die richtige Planung an, denn manches Gericht lässt sich ganz gut schon am Vortag mit vorbereiten und spart so Kochzeit am darauffolgenden. Der Beispielklassiker: Gibt es heute Salzkartoffeln, dann einfach schon ein paar mehr für morgen mit kochen – zum Reinschnippeln in die Bratpfanne, Anmachen eines Salats oder Schichten einen Gratins.

Neben dem vorausschauenden Kochen sind zudem die modernen „schnellen“ Koch- und Garoptionen als praktische Hilfsmittel zu nennen. Da schwört der eine auf den Schnellkochtopf, der nächste auf die Mikrowelle, ein weiterer auf den Tontopf und der vierte auf den Wok. Schöner Begleiteffekt: Alle diese Garmethoden sind kalorienbewusster, da in der Regel fettärmer, wenn nicht sogar fettfrei gekocht wird.

Auch durch das geschickte Kombinieren von Fertigprodukten und Frischwaren lässt sich Küchenzeit einsparen. Wer sagt denn, dass die Basis der Tomatensoße nicht aus dem Glas kommen darf? Die lässt sich mit Küchenkräutern, etwas Schicken oder Gemüsestückchen schnell aufpeppen – und mit al dente gekochten Nudeln und frisch gehobelten Parmesan wird gleich ein flink zubereitetes Nudelgericht daraus, das in jedem Fall mehr Biss hat als die Ravioli aus der Dose. Selbst so mancher Auflauf lässt sich mit Fertigmischungen schneller zaubern – einfach frische Zutaten dazu und ab in den Ofen. In der Zwischenzeit lässt sich problemlos der Tisch decken und die Küche aufräumen.