Signale einer kriselnden Beziehung erkennen und Folgen abwenden

Heike Stopp | 20.10.2010 Bild zu: Signale einer kriselnden Beziehung erkennen und Folgen abwenden
Verzweiflung, Paul-Georg Meister / pixelio.de

Am Anfang ist jede Beziehung traumhaft. Man liebt den anderen und fühlt sich wieder geliebt. Man macht alles gemeinsam und spricht zusammen über alles. Bei vielen Paaren ist das ewig so. Doch es gibt immer wieder Paare, bei denen der Alltag in der Beziehung schneller kommt als sie dachten.

Die ersten kleinen Anzeichen für eine drohende Beziehungskrise werden meist ignoriert. Man verbringt nicht mehr so viel Zeit miteinander, der Partner kommt später nach Hause oder geht allein gemeinsamen Hobbys nach, die Gespräche beziehen sich fast ausschließlich auf Familie und Beruf. Auch Unterstützung und Respekt lassen nach und der Sex wird seltener. Man sieht nur noch die negativen Seiten des anderen und die Konflikte werden schon fast zu einem Machtkampf. Man fühlt sich alleingelassen in der Beziehung. Einfach gesagt, man hat sich allmählich auseinandergelebt.

Doch schon bei den ersten Anzeichen dafür sollte man handeln. Nur wer die Signale einer kriselnden Beziehung erkennt, kann handeln und die Folgen abwenden.

Um die Beziehung zu retten und sie wieder auf ein höheres Niveau zu bringen, sollte das offene Gespräch geführt werden. Es muss nicht immer gleich zu einer Trennung kommen.

In sachlichen Gesprächen können Unstimmigkeiten geklärt und ausgeräumt werden. Dabei sollte jeder Partner über seine Wünsche zu einer intakten, harmonischen Beziehung reden. Die eigenen Gefühle müssen klar ausgedrückt werden. Nur wenn man dabei aufeinander zugeht, kann eine Trennung vermieden werden. Niemand sollte versuchen, den anderen ändern zu wollen.

An einer glücklichen Beziehung muss jeden Tag gearbeitet werden, damit sie möglichst auf immer und ewig hält.