Tierarztbesuch ohne Stress und Anspannung

Tierarztbesuch ohne Stress und Anspannung
Foto: Gabriela Neumeier / pixelio.de

In regelmäßigen Abständen müssen Vierbeiner von einem Tierarzt untersucht werden. Allerdings werden Hunde und Katzen bereits im Wartezimmer der Tierarztpraxis nervös. Das Zusammentreffen mit anderen Tieren stellt eine Stresssituation für sie dar. Jetzt wurden hilfreiche Tipps vorgestellt, die den Tierarztbesuch zu einem entspannteren Erlebnis machen können.

Im Vorfeld ist eine gute Planung für den Besuch beim Tierarzt anzuraten. Diese sollte von diversen Transportmitteln bis hin zur Vereinbarung eines Termins reichen. Manchmal ist auch die Mitnahme von gewohntem Spielzeug notwendig, um den pelzigen Freund ruhiger zu halten. Wie die Organisation vor einem Tierarztbesuch aussehen kann, wird im Flyer der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) übersichtlich dargestellt.

Tierarztbesuch als Stressfaktor für Tier und Besitzer

Viele Tierhalter fürchten die unumgänglichen Besuche in der Tierarztpraxis, wohl wissend, dass eine gewisse Nervosität Besitz von ihrem vierbeinigen Freund ergreifen wird, sobald sie das Wartezimmer des Tierarztes betreten. Genau diese Furcht ist für Tiere spürbar, und sorgt dafür, dass genau die erwartete Stresssituation entsteht. Daher sollten Hunde- und Katzenhalter versuchen, so entspannt wie möglich den Termin wahrzunehmen. Allein das wirkt sich beruhigend auf deren Tiere aus.

Ein Thema, das vor allem Katzenbesitzer beschäftigt, ist der Transport der Katze zum Arzt. Stubentiger lassen sich nämlich nur ungern in diverse Boxen setzen. Hilfreich sind hier Transportboxen, die sowohl von vorne, als auch von oben geöffnet werden können. So kann das Tier besser hinein- aber auch herausgehoben werden. Sollte sich die Katze wehren, müssen für dieses Prozedere Handschuhe getragen werden, um tiefen Kratzern und Bissen vorzubeugen.

Die Sache mit den Bissen

Es ist beim Tierarzt unumgänglich, dass das Tier abgetastet wird. Manche Hunde und Katzen reagieren darauf aggressiv. Um diese Aggressivität zu unterbinden, kann das Abtasten im Vorfeld zu Hause geübt werden. Daraus kann ein tägliches Ritual werden, an dessen Ende die Belohnung für braves Verhalten gegeben wird. Auf diese Weise sind die Tiere an derartige Berührungen gewöhnt, und aus Panik resultierende Bisse bleiben aus. Hilfreich ist es in jedem Fall, einen Gegenstand mit vertrautem Geruch mit zum Tierarztbesuch zu nehmen. Ob dies die Kuscheldecke oder ein Spielzeug des Tieres ist, muss der Besitzer selbst entscheiden.

Gute Vorbereitung auf Tierarztbesuche macht es sowohl für Tier und Halter, aber auch für den Tierarzt und dessen Helfer wesentlich einfacher, mit der Situation umzugehen. Mit einem Leckerli nach dem Praxisbesuch werden die Strapazen für den Vierbeiner in jedem Fall bald schon vergessen sein.