Tipps, um einem Burn Out vorzubeugen

Heike Stopp | 10.07.2010 Bild zu: Tipps, um einem Burn Out vorzubeugen
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Viele Menschen leiden unter dem Burn Out-Syndrom. Dazu muss man die Symptome kennen, um die Erkrankung richtig einschätzen zu können. Die Erkrankung war früher unter dem Namen psychosomatischer Erschöpfungszustand bekannt und entsteht durch Überbelastung. Dabei ist es völlig unerheblich, ob dieser im Beruf oder Privatleben auftritt. Wichtige Warnsignale sind unter anderem ständige Überstunden, sich am Arbeitsplatz für unentbehrlich zu halten und eigene Bedürfnisse zurückstellen. Einige Symptome für das Burn Out-Syndrom sind Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit.

Wie beugt man einem Burn Out vor?

Die Einhaltung einiger Regeln ist im Prinzip sehr einfach, um dem Burn Out zu entgehen. Es tut gut, wenn wieder persönliche Momente des Genusses gesucht sowie zelebriert werden. Viel Ruhe und Entspannung ist absolut unerlässlich. Stressfaktoren am Arbeitsplatz oder im eigenen Privatleben sollten unbedingt entschärft werden. Dazu gehört die Arbeitseinteilung oder gegebenenfalls sollte ein Arbeitsplatzwechsel angedacht werden. Ganz wichtig ist es, trotz stressigem Arbeitstag einen Ruhetag einzulegen, der nur dem Betroffenen selbst gehört.

Desweiteren sollte der Patient die ständige Erreichbarkeit reduzieren, viele Dinge müssen und können bis zum nächsten Tag warten. Der Betroffene sollte sich überlegen, wobei er sich entspannen kann und diese Entspannungsübungen regelmässig durchführen. Einen Tag in der Woche sollte der Fernseher ausbleiben, dafür sollte man lieber einem Hobby nachgehen. Ausreichender Schlaf ist unerlässlich, genauso wie Bewegung, dies gilt besonders bei Bürotätigkeiten. Es ist wichtig, viel Wasser zu trinken und Vitamine zu sich zu nehmen, das lädt den Akku auf. Und ganz wichtig: Realke Freunde treffen oder mit der Familie etwas zu unternehmen, ist gut für das eigene Gleichgewicht.