Urlaub mit dem Haustier – was ist zu beachten?

Heike Stopp | 05.04.2011 Bild zu: Urlaub mit dem Haustier – was ist zu beachten?
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So lange Herrchen oder Frauchen samt Haustier in den eigenen vier Wänden ihren gewohnten Alltag verbringen, ist alles im Lot. Hundedecke oder Katzenklo haben ihren festen Stammplatz, ebenso der Futternapf und die Wasserschüssel. Doch wehe, es kommt Unruhe in den vertrauten und sicheren Trott wie etwa durch eine bevorstehende Urlaubsreise. Dann ist Vorbereitung und Planung angesagt, damit die Erholungszeit nicht zur Stressphase wird.

Grundsätzlich ist immer zu entscheiden, ob der Urlaub mit Tier oder ohne erfolgen soll. Leichter haben es Hundebesitzer, hier haben sich in den letzten Jahren immer mehr Anbieter – Hotels wie Ferienwohnungen – entsprechend auf die besonderen Bedürfnisse eingestellt. Schwieriger wird es bei Samtpfoten, Nagetieren oder Piepmätzen, für die sich selten eine geeignete Ferienunterkunft finden lässt.

Um hier vorprogrammierten Ärger aus dem Weg zu gehen und den Tieren auch unnötigen Stress zu ersparen, scheint es in diesen Fällen angeratener, die tierischen Hausbewohner zuhause zu lassen. Entweder bei täglicher Fürsorge durch Nachbarn oder Freunde in den eigenen vier Wänden oder in einer Tierpension.

Ist klar, dass der vierbeinige Mitbewohner am Urlaubsort willkommen ist, gibt es etliches zu bedenken – nicht nur die Hundedecke, den Fressnapf oder das Lieblingsfutter. Wer im eigenen Auto unterwegs ist, hat keine Transportsorgen. Bei Flugreisen gilt es frühzeitig auszutesten, wie der Hund mit der Transportbox zurechtkommt.

Bei grenzüberschreitenden Reisen sind allerlei Regularien einzuhalten, damit keine Quarantäne droht: Vor allem ein Heimtierausweis ist Pflicht. Wichtig ist auch die eindeutige Identifizierung mitteln Mikrochip-Implantat oder gut lesbarer Ohrtätowierung. Auch muss eine gültige Tollwutimpfung nachgewiesen werden. Tipp: Unbedingt Länder-Einreisebestimmungen checken!