Wie zieht man das Kind des Partners auf?

Heike Stopp | 06.02.2011 Bild zu: Wie zieht man das Kind des Partners auf?
Bildquelle: Spielplatz, pixelio, Thommy Weiss

In einem Zeitalter, in dem geschiedene Ehen und so genannte Patchwork-Familien an der Tagesordnung sind, stellt sich die Frage, wie man das Kind des Partners, also nicht sein leibliches Kind, am besten aufziehen sollte. Patentrezepte sind immer leicht ausgesprochen, doch was für Person X gilt, kann längst nicht auch für Person Y gelten.

 

Dennoch gibt es ein paar Punkte, die allen gemeinsam sind und auf die man achten sollte:

 

Zunächst einmal ist es außerordentlich wichtig, sich mit dem Partner über die Erziehung des Kindes zu unterhalten und sich dementsprechend abzustimmen. Denn nur, wenn beide die gleiche Richtung einschlagen, kann Stress innerhalb der Partnerschaft vermieden werden. Außerdem ist es entscheidend, dass die Grenzen abgesteckt werden. Denn in der Regel hat das Kind beide leibliche Elternteile kennen gelernt oder lebt sogar bei beiden abwechselnd.

 

Das heißt für Sie, dass Sie nicht als Ersatz für Vater oder Mutter dienen können. Egal, wie gut sie sich auch mit dem Kind verstehen, Sie müssen sich klar vor Augen halten, dass es nicht ihr leibliches Kind ist. Und zuletzt ist es wichtig, dass sie nicht zu streng zu dem Kind sind, dem Kind aber dennoch seine Grenzen aufzeigen, wenn nötig. Weder sollte der drohende Zeigefinger dominieren, noch die allzu tolerante Erziehungsweise.