Hilfe, mein Kind hat ADHS

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Kopfüber, Quelle Pixelio

Bei der Erkrankung ADHS handelt es sich um ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, einhergehend mit einer Hyperaktivität sowie Aufmerksamkeitsschwäche, die im Kindesalter auftritt. Die Ursache für diese Erkrankung ist eine gestörte Signalübermittlung im Gehirn, wie nun neueste Studien ergeben haben.

Für die Eltern bietet sich eine schwierige Situation in der Erziehung. Hier sind starke Nerven zu beweisen und Ruhe zu bewahren. Weiterhin ist eine psychische Behandlung von Nöten, die über einige Jahre andauert und zum Teil mit Medikamenten durchgeführt wird. Dies hängt allerdings von der Schwere der Erkrankung ab. Das Ziel ist, dass die Patienten auf Dauer ein normales Leben mit einer guten Lebensqualität führen können und lernen, mit ihrer Erkrankung umzugehen.

In der Regel wird eine multimodale Therapie empfehlen, was bedeutet, dass eine ausgewogene Kombination aus verschiedenen Möglichkeiten angedacht wird. Dazu zählt nicht nur die Aufklärung über ADHS, sondern gleichermaßen ein Elterntraining, eine Verhaltenstherapie, Psychotherapie und medikamentöse Behandlung. Ebenfalls sind sportliche Aktivitäten in einer Jugendgruppe anzuregen.

Gerade bei der Verhaltenstherapie werden neue Strategien erlernt und Grenzen festgelegt. Es ist wichtig, dass nicht nur die Kinder, sondern ebenfalls die Eltern und Lehrer an der Therapie teilnehmen, hierbei werden regelmäßige Tagesabläufe einstudiert.

Die medikamentöse Behandlung sorgt dafür, dass die Hyperaktivität gehemmt und die Aufmerksamkeit gesteigert wird. Die Medikamente unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz. Ihre Einnahme sollte wohl überlegt sein. Ergänzend können Kinesiologie oder craniosacrale Therapie in der Physiotherapie unterstützend eingesetzt werden.