Mobbing

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Bildquelle: Wenn die Seele brennt, pixelio, Gerd Altmann

Mobbing, ein Begriff, der zur heutigen Zeit hoch Konjunktur hat. Immer wieder begegnet einem das Thema in verschiedenen Fernseh- oder Radioreportagen, Zeitungsberichten oder Diskussionen. Doch wer noch nicht selbst mit Mobbing konfrontiert war, kann sich darunter oft nur schwer etwas vorstellen.

Den meisten Menschen ist das Mobbing, zu Deutsch anpöbeln, angreifen, bedrängen oder über jemanden herfallen, schon einmal in ihrem Privat- oder Arbeitsleben begegnet. Wie die deutsche Übersetzung schon vermuten lässt, geht es darum, dass ein Mensch von mindestens einem anderen (meist auch mehreren anderen) bedrängt wird oder im schlimmsten Fall und im wahrsten Sinne des Wortes „fertig gemacht“ wird.

Das hat fatale Folgen für das Opfer. Es kann seinen Beruf nicht mehr zur Zufriedenheit der Vorgesetzten ausführen, plagt sich mit Depressionen, wird häufiger krank. Die Folgen sind sehr oft so schwerwiegend, dass sie das Leben des Opfers vehement negativ beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, dass die Opfer schnell Hilfe suchen, sich an andere wenden mit ihren Problemen, bevor es zu spät ist. Wenn nicht gerade der Vorgesetzte selbst Anstifter oder Beteiligter ist, wäre er ein möglicher Ansprechpartner, aber auch Betriebsräte und natürlich Psychologen außerhalb des Betriebs.

Für jemanden, der mitbekommt, dass ein anderer gemobbt wird, gilt, dass er sich schnellstmöglich für das Opfer einsetzt und verhindert, dass die Täter weiterhin das Mobbing betreiben können. Auf gar keinen Fall wegschauen lautet hier die Devise!