Sonnenbrand bei Dacharbeiten – im Sommer wirklich brandaktuell

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Foto: William Veder / pixelio.de

Arbeitsunfälle auf dem Bau passieren immer häufiger und die Sicherheitsvorkehrungen werden ständig erhöht. Aber ein Thema wird dabei meist von den Arbeitern außer Acht gelassen, das ist nämlich der Sonnenbrand, der vor allem bei Dacharbeiten passieren kann. Jeder kennt es, die Sonne brennt förmlich vom Himmel, und den Arbeitern, die eh schon mit einem Helm arbeiten müssen, wird es zu warm.

Schnell sind das Hemd oder das T-Shirt ausgezogen und es wird mit freiem Oberkörper gearbeitet. Dies ist aber besonders gefährlich, weil ein Sonnenbrand allzu oft nicht bemerkt wird. Er ist nicht nur sehr lästig, wenn abends die Haut spannt und brennt, sondern auch als ernstzunehmende Erkrankung anzusehen, da die Arbeiter im Freien einer besonders hohen UV-Belastung ausgesetzt sind. Ein Sonnenbrand kann unter anderem sogar das Immunsystem schädigen.

Wie kann man dem Sonnenbrand bei Dacharbeiten vorbeugen?

Grundsätzlich sollte jeder Arbeiter eine Sonnenmilch mit einem hohen Lichtschutzfaktor dabei haben und sich regelmäßig damit eincremen. Bei einer ganztägigen Arbeit ist dies aber nicht mehr genug. Eine Sonnenbrille mit einem guten UV-Filter ist absolut unerlässlich, um auch die Augen vor den Sonnenstrahlen zu schützen. 

Aufgrund eines neu entwickelten Sonnenschutzkonzepts wird dem Arbeiter ein Gefühl dafür gegeben, wie jeder selbst seine eigene, individuelle Eigenschutzzeit ermitteln kann, um den geeigneten Lichtschutzfaktor zu finden. Desweiteren ist es wichtig, sich in den Hauptzeiten der erhöhten UV-Strahlung nicht ungeschützt der Sonne auszusetzen, sondern für eine entsprechend und vorallem zweckmäßige Arbeitskleidung zu sorgen. Weitere Maßnahmen sind die Abschattung der Arbeitsplätze mit Sonnensegeln oder Sonnendächern sowie Arbeitskräfte-Rotation, soweit möglich.