Was geschieht mit der Betriebsrente bei einem Arbeitsplatzwechsel

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Rente, Ren´e Pescht / pixelio.de

Die Rente wird später sicher nicht so ausfallen, wie man es sich wünscht. Man kann also zusätzlich schon in jungen Jahren etwas für die Altersversorgung tun.

Kein Arbeitgeber muss die Betriebsrente anbieten. Sie ist eine Altersversorgung und neben der Riester- Rente die attraktivste. Sie ist eine freiwillige Versicherung, die man beim Arbeitgeber abschließen kann. Die Beiträge für die Betriebsrente werden vom Lohn abgezogen. Manche Firmen beteiligen sich an der Einzahlung der monatlichen Beiträge.

Doch was geschieht mit der Betriebsrente bei einem Arbeitsplatzwechsel?

Im Jahr 2000 hat der Gesetzgeber festgelegt dass die betriebliche Altersvorsorge unverfallbar ist. Für den Arbeitgeber heißt das, besteht dieser Betriebsrentenvertrag länger als fünf Jahre und er hat sich an der Beitragszahlung beteiligt, tritt die Unverfallbarkeit in Kraft. Möchte man aber vor der fünf Jahresfrist den Job wechseln und die Betriebsrente mitnehmen, verfallen die vom Arbeitgeber gezahlten Beiträge. Der Anteil der eingezahlten Beiträge durch den Arbeitnehmer gehört jedoch ihm.

Möchte man also seinen Arbeitsplatz wechseln und in einem anderen Unternehmen eine neue Tätigkeit aufnehmen, bieten sich mehrere Möglichkeiten, seine Betriebsrente ohne allzu viel Minus zu behalten. Wenn man nur allein eingezahlt hat, ist die Betriebsrente sofort übertragbar.

Wenn die Betriebsrentenversicherung bei einer der vielen Direktversicherungen abgeschlossen wurde, kann die Betriebsrente mit in die neue Firma genommen werden, wenn weiter bei einer anderen Direktversicherung eingezahlt wird.

Man kann den Rentensparvertrag auch beim alten Arbeitgeber belassen, denn dann müssen weder Gebühren bezahlt werden noch kann das Finanzamt Ansprüche geltend machen.

Wofür man sich auch entscheidet, die Betriebsrente hat kein Verfallsdatum.