Zur Handwerkersuche ins Internet

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Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Das Internet wird in unserem Alltag immer bedeutsamer und viele Verbraucher möchten auch gar nicht mehr darauf verzichten. Egal, ob man sich über etwas informieren möchte, einkaufen oder ähnliches – das Internet wird immer mehr zur entscheidenden Quelle. Davor kann sich auch das Handwerk nicht verschließen. Immerhin belegt eine aktuelle Studie der Innofact AG, dass eine Mehrzahl an Auftraggebern seine Auftragsnehmer im Handwerk über das Internet sucht und findet.

Eine kürzlich durchgeführte, repräsentative Umfrage der Innofact AG, im Auftrag von My-Hammer,  belegt einmal mehr, wie wichtig das Internet  in den letzten Jahren geworden ist. Um dabei nicht auf der Strecke zu bleiben, sollten sich auch Handwerksbetriebe darauf einstellen und Informationen auf einer eigenen Webseite anbieten. Gegenstand der Studie war, wie relevant das Internet bei der Handwerkersuche ist. Befragt wurden 965 Menschen, die innerhalb der letzten zwei Jahre einen Handwerker beauftragt haben.

Das Ergebnis der Umfrage war sehr eindeutig. 55 Prozent der Befragten gaben an, das Internet für die Handwerkersuche genutzt zu haben. Gerade einmal auf dem zweiten Platz rangiert dann noch der Weg über persönliche Empfehlung durch Freunde, Familie und Bekannte. Noch weiter abgeschlagen sind die früher gängigen Printmedien. Lediglich 28 Prozent der Befragten haben die Gelben Seiten, nur 20 Prozent das Telefonbuch in Anspruch genommen. Auf dem letzten Platz liegt mit 18 Prozent die Lokalpresse. Entscheidende Pluspunkte für die Suche im Internet sind ganz klar die Einfachheit, Schnelligkeit und der Erfolg der Online-Suche.

Bei der Betrachtung der später erfolgreich abgeschlossenen Aufträge liegt wieder das Internet vorne. So entstand bei 49 Prozent der Befragten eine Geschäftsbeziehung nach der vorgenommenen Handwerkersuche im Internet. Wer den persönlichen Weg der Empfehlung wählte, erteilte nur in 24 Prozent der Fälle einen finalen Auftrag.

Im Detail der Studie lässt sich außerdem erkennen, dass es ganz klare Gewinner innerhalb verschiedener Branchen gibt. So waren die SHK-Installateure die über das Internet am häufigsten beauftragten Handwerker – mit 25 Prozent. Auf dem zweiten Platz liegen die Maler und Lackierer (14 Prozent), gefolgt von Elektrotechnikern (11 Prozent). Auf Platz vier und fünf liegen Dachdecker (7 Prozent) und Fliesenleger sowie Garten- und Landschaftsbauer (jeweils 6 Prozent).