Wohnungsbau

Wohnungsbau auf Abwegen, doch weiterhin hoher Bedarf

In Deutschland besteht ein hoher Bedarf an Wohnungen. Bis zum Jahr 2020 müssen jährlich 341.700 neue Wohnungen gebaut werden. Nur so kann der Bedarf gedeckt werden. Es gibt jedoch starke Unterschiede beim Wohnungsbau zwischen den Städten und dem Land. Während in den Städten Wohnraum fehlt, sind auf dem Land mehr Wohnungen entstanden, als benötigt.

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Kalksandstein weiterhin führender Baustoff

Im mehrgeschossigen Wohnungsbau war im Jahr 2018 Kalksandstein der am häufigsten eingesetzte Baustoff. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Punkten konnte der Baustoff auch bei den Kosten, denn die waren um 8,5 Prozent günstiger als Bauten mit Stahlbeton. Diese Entwicklung ist sehr gut für die Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum.

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Marktführerschaft von Mauerwerk bestätigt

Das statistische Bundesamt hat neue Zahlen veröffentlicht. Demnach bestehen drei von vier Wohngebäuden aus Mauerwerk. Diese Bauten leisten mit 70 Prozent einen wichtigen Anteil beim Wohnungsbau. Das liegt vor allem auch daran, dass diese Bauart die kostengünstigste ist. Das hat die schleswig-holsteinische Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) ermittelt.

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Große Kritik an neuem Gebäudeenergiegesetz

Als eine Nullrunde für den Klimaschutz wurde jüngst der neue Entwurf das Bundeswirtschaftsministerium zum Gebäudeenergiegesetz (GEG)  bezeichnet. So schreibe der Entwurf selbst für öffentliche Gebäude nur bestehende Standards fort, ohne innovative Lösungen zu fördern. mehr

Mitarbeiterwohnungen - Bauwirtschaft begrüßt neuen Freibetrag

Die Bauwirtschaft spricht sich für den aktuellen Entwurf der Bundesregierung aus, wonach die verbilligte Vermietung von Mitarbeiterwohnungen erleichtert werden soll. Das wäre auch insgesamt ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Deutschland. mehr

Günstiger Wohnraum durch Geschossaufstockung

Immer mehr Menschen zieht es in den urbanen Raum, dadurch wachsen die Metropolen überdurchschnittlich. Die wichtigste Aufgabe ist es deshalb, Wohnraum zu schaffen. Da der Platz jedoch begrenzt ist, soll das primär über die Geschossaufstockung gelingen. Große Hoffnung liegt nun auf der Aufstockung von Wohngebäuden, Industriehallen oder anderen flachen Gebäuden. mehr

Bauwirtschaft gegen Enteignung von Wohnraum

Die mögliche Enteignung von Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin wird derzeit heiß diskutiert. Gegen solche Pläne hat sich jüngst auch die Bauwirtschaft ausgesprochen. mehr

Neuer Wohnraum ohne Bauland - bis 2,7 Mio Wohnungen ungenutzt

Eine aktuelle Studie macht deutlich, welches enorme Potential im Hinblick auf ungenutzten Wohnraum in Ballungsgebieten vorhanden ist. So könnte ohne den Erwerb von neuem Bauland erheblicher Wohnraum alleine durch Nachverdichtung und Aufstockung geschaffen werden. Denn genügend Platz dafür wäre auf Bürogebäuden, Discountern und Parkhäusern vorhanden. mehr

Ohne Bauland gibt es keinen Wohnungsbau

Um den dringend benötigten Wohnungsbau in Deutschland anzukurbeln, wird vor allem mehr bezahlbares Bauland benötigt. Deshalb ist die Mobilisierung für bebaubaren Grund und Boden eine große Herausforderung, die ein Zusammenwirken aller Akteure erforderlich macht. mehr

Steigende Baupreise durch höhere Materialkosten und Löhne

In Deutschland wird dringend bezahlbarer Wohnraum benötigt. Doch dem stehen die gestiegenen Baupreise im Weg. Aber wer hat diese zu verantworten? Den Bauunternehmen können die gestiegenen Baupreise nicht allein angelastet werden. Die wahren Gründe sind eher gestiegene Materialkosten und die jüngsten Tariferhöhungen. Aber auch die Baunebenkosten fallen immer mehr ins Gewicht.

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Gemeinden überfordert - Sozialer Wohnungsbau nach Zufallsprinzip

Obwohl in dieser Legislaturperiode genügend Geld zur Verfügung gestellt wurde, bleibt die soziale Wohnbauförderung auf der Strecke. Der Grund dafür ist fehlerhafte oder mangelhafte Daten- und Bedarfserhebung. Das hat eine aktuelle Untersuchung  ergeben. Sozialer Wohnungsbau ist somit nur nach dem Zufallsprinzip möglich. mehr

Schwaches Ergebnis: Wohngipfel zum Wohnungsbau nur erster Schritt

Der kürzlich stattgefundene Wohngipfel zum Wohnungsbau in Deutschland wurde von den meisten Organisationen als positiv bewertet. Trotzdem sei dies nur ein erster Schritt, damit mehr bezahlbarer Wohnraum in Deutschland geschaffen werden kann. mehr

Steigende Baukosten im Wohnungsbau müssen nicht sein

Man kann darüber streiten, ob Deutschland zu viele Normen habe. Dies trägt auch wesentlich dazu bei, dass sich die Preissteigerung im Wohnungsbau in einer Endlosspirale befindet. Doch es geht auch anders, denn in den Niederlanden hat man dieses Problem schon vor Jahren erkannt. Seitdem wird dort auf Ziele gesetzt und nicht mehr auf die Vorgaben. mehr

Wohnungsbau schwächelt – ambitionierte Ziele in Gefahr

Nach den Boomjahren im Wohnungsbau, schwächt sich die Entwicklung immer mehr ab. Schon jetzt zeichnet sich ein schwaches Baujahr mit noch nicht einmal 300.000 neue Wohnungen ab. Damit tritt der Wohnungsbau noch immer auf der gleichen Stelle und wird ohne einen Kurswechsel die selbst gesteckten Ziele der Großen Koalition nicht erreichen. mehr