Baustoff Stahl zeigt Bauweisen und Produkte auf der BAU 2011

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>>bauforumstahl / Gemeinschaftsstand von Verarbeiter, Handel und Hersteller

Zum ersten Mal präsentieren sich Hersteller und Verarbeiter des Baustoffes Stahl sowie der Handel gemeinsam unter dem Dach von >>bauforumstahl.  Die Informations- und Beratungsorganisation hat damit ihre in den Vorjahren an verschiedenen Ständen vertretenen Mitglieder zu einem einheitlichen Messeauftritt zusammengeführt. Das Angebot richtet sich an  Bauausführende und das verarbeitende Handwerk ebenso an den Nachwuchs der Branche.

Der Gemeinschaftsstand biete eine optimale Plattform für die Beratung und den fachlichen Austausch von Baustoffanbietern und Kunden, so Dr. Bernhard Hauke, Geschäftsführer von >>bauforumstahl. “Wir sind nach Analysen des Messegeschehens und den Wünschen unserer Kunden zu dem Schluss gelangt, dass kompakte, fachkundige Informationen bei einem immer engeren Zeitbudget heute das A und O sind. So können wir von >>bauforumstahl beraten und die Kunden können sich bei den Produktherstellern und dem Handel auch gleich über die Bauprodukte informieren.” Dies sei auch deshalb sinnvoll, weil die Planung von Gebäuden immer stärker ganzheitlich und als integrierter Prozess ausgerichtet wird. “Da ist es von Vorteil, alles unter einem Dach präsentieren zu können, von den Bauteilen bis zum Brandschutz. Besonders bei unsem neuesten Produkt, den Typengeprüften Stahlhallen, läuft die Kundenbetreung verstärkt über den Stahlhandel. Deshalb ist es sehr hilfreich, ihn auch auf dem Messestand präsent zu haben.”

Ein Highlight des Messestandes ist der große Vortrags-Campus unter dem Motto “Neues Denken für nachhaltiges Bauen“. Architekten und Tragwerksplaner, Fachexperten sowie Bauausführende berichten über aktuelle Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Industrie- Gewerbebau, Büro- und Verwaltungsbau bis hin zur Baukultur. Das Campus-Programm wird je nach Thema mit Kooperationspartnern durchgeführt, z.B. mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) oder dem Institut Bauen und Umwelt (IBU).

Die Stahlindustrie hat sich schon seit längerem dem Leitbild der Nachhaltigkeit verpflichtet. Vorgestellt wird auf der BAU 2011 die neue, europaweit gültige Umweltproduktdeklaration (EPD) für Baustahl (offene Walzprofile und Grobbleche). “Sie bietet Ingenieuren und Architekten Hilfestellung bei der Planung von nachhaltigen Bauwerken in Stahl und gibt damit auch Bauherren mehr Sicherheit für die Werthaltigkeit ihrer Immobilie”, unterstreicht Bernhard Hauke ihre Bedeutung. Außerdem sieht sich der Baustoff  damit gut gerüstet wenn nicht sogar als einer der Vorreiter für das nachhaltige Bauen. Hauke ist überzeugt: “Um die von der Politik angestrebten Umweltziele zu erreichen und das nachhaltige Bauen voranzutreiben, werden an Bauprodukte und Bauweisen immer strengere Anforderungen formuliert, für die Stahl schon heute vielfältige Lösungen bietet. Das vollständige Recycling am Ende der Nutzungsdauer ohne Qualitätsverlust kennzeichnet Stahl als regenerativen Baustoff.”

Entsprechend dem Leitthema der Messe präsentieren die Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand Profile und Produkte für höhere Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, flexible und recyclinggerechte Bausysteme, Hochleistungsbaustähle zur Ressourceneinsparung sowie Fassaden und Schutzsysteme für besonders langlebige und werthaltige Bauwerke.

Die ArcelorMittal Gruppe, vertreten durch ArcelorMittal Commercial Long Deutschland GmbH und ArcelorMittal Construction Deutschland GmbH, präsentiert für ressourceneffizientes Bauen u.a. die hochfesten Feinkornbaustähle HISTAR. Im Geschoss- und Gewerbebau bieten die Lochstegträger Angelina™, die Flachdeckenträger IFB und SFB, die Verbunddecke Cofradal 200 sowie das System Cofraplus220 im Parkhausbau neue gestalterische Möglichkeiten. Für die Gebäudehülle werden Module4, Sunstyl, Evos und das Globalwallsystem K-energy für energieeffizientes, leichtes Bauen vorgestellt.

Stahlwerk Thüringen mit seiner Verkaufsorganisation GALLARDO SECTIONS S.L. präsentiert seine Produktpalette an Profilstahl für nachhaltige Stahlkonstruktionen. Besonders herausgestellt wird hier das integrierte Umweltmanagementsystem, das sowohl die Qualitätssicherung im Interesse der Kunden beinhaltet, als auch den Umweltschutz, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Das ostdeutsche Unternehmen verfügt als damals erster zertifizierter metallurgischer Betrieb Deutschlands bereits über langjährige Erfahrung.

Die Salzgitter AG ist mit den Tochtergesellschaften Peiner Träger GmbH (PTG) und Salzgitter Bauelemente GmbH (SZBE) vertreten. Die PTG zeigt ihr differenziertes Vollsortiment an Formstahl und Breitflanschträgern. Die hoch entwickelten Stähle machen Optimierungen hinsichtlich Leichtbau und Wirtschaftlichkeit im Stahlbau möglich und sind in Offshore-Bauwerken einsetzbar. Die SZBE zeigt die vielfältigen Anwendungen von SIP Salzgitter Isolier Paneelen im Industrie- und Hallenbau. Ein gemeinsames Exponat stellt wegweisende Lösungen im Bereich bauphysikalisch energetischer Anwendungen vor.

Die in der Interessengemeinschaft Bauforum Stahl – IGBS im Stahlhandel zusammengeschlossenen Unternehmen präsentieren ihr breites Servicespektrum, das heute weit über die Distributionsfunktion hinausgeht. In Service-Centern und Anarbeitungszentren bieten sie die Anarbeitung von Blechen, Formstählen und Rohren zu montagefertigen Komponenten für den Hoch- und Brückenbau. Für die von >>bauforumstahl entwickelten neuen typengeprüften Stahlhallen aus Walzprofilen stellt der Stahlhandel die Bauelemente für den Rohbau zur Verfügung.

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