Tageslicht ist und bleibt die komfortabelste Lichtquelle – ganz gleich, ob in Wohnräumen oder am Arbeitsplatz. Gerade im Wohnbereich gibt es bei Passivhäusern die Problematik, dass Oberlichter nicht immer geeignet sind. Dies liegt in der Regel daran, dass Baukomponenten bei Passivhäusern ausgesprochen hohen energetischen Standards entsprechen müssen. Umso erfreulicher ist es, dass es diese Möglichkeit nun doch gibt und eine Lichtkuppel entwickelt werden konnte, die diesen Anforderung nun gerecht wird.
Die Hans Börner GmbH & Co. KG produziert seit nunmehr sechs Jahrzehnten qualitativ hochwertige Lichtkuppeln und Lichtbänder aus Acrylglas und Polycarbonat. Ein echter Durchbruch ist dem Unternehmen zusammen mit dem Darmstädter Passivhaus Institut (OHI) gelungen – die Entwicklung eines Oberlichts mit gewölbtem Acrylglas, das dabei sogar zertifiziert ist für Passivhäuser. Die „phA Advanced Components“-Auszeichnung der Lichtkuppel ist dabei die beste Effizienzklasse, die Komponenten für Passivhäuser erreichen können.
Die entwickelte Lichtkuppel besteht aus 6-schaligem Acrylglas mit einer definierten Stichhöhe und ist lüftbar. Die Schalenzwischenräume sind mit Luft gefüllt, die Schalen nicht beschichtet. Der Lüfterflügelrahmen ist mit PU-Schaum wärmegedämmt. Des Weiteren kann die Lichtkuppel Wärmedurchgangswiderstände in einem Wert von USL = 0,67 W/m² erreichen. Auch die Entwicklung kritischer Oberflächentemperaturen auf der Innenseite kann durch eine spezielle Konstruktion verhindert werden.

















