Dyskalkulie

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Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Dyskalkulie ist heue weit weniger bekannt als die Legasthenie. Im Gegensatz zur Legasthenie haben Betroffene von Dyskalkulie keine Probleme mit dem Lesen oder mit der Rechtschreibung, sondern sie haben Probleme damit zu rechnen.

Daher wird Dyskalkulie auch oft als Rechenschwäche bezeichnet. Man sollte aber wissen, dass Dyskalkulie nicht bedeutet, dass die betroffenen Personen nicht rechnen können, denn diese Symptome würden für einen Zahlenanalphabetismus sprechen. Bei der Dyskalkulie empfinden die Betroffenen eine Art subjektive Logik, die sie auf mathematische Grundrechnungen übertragen und mit der sie zu anderen Ergebnissen kommen. Bei ihnen gibt es also ein eigenes Regelsystem, das sie anwenden, ohne dass es ihnen bewusst ist.

Daher ist Dyskalkulie auch nur sehr schwer festzustellen. Sie entwickelt sich in der Regel innerhalb der ersten beiden Schuljahre, in denen die mathematischen Grundrechenschritte gelernt werden. Wird die Dyskalkulie durch bestimmte Tests dann herausgefunden, kann dem Schüler oder der Schülerin durch individuelle therapeutische Maßnahmen noch recht gut geholfen werden. Je jünger der oder die Lernende ist, in dem die Dyskalkulie festgestellt wird, desto größer sind jedoch auch die Chancen auf Erfolg.

Da die Dyskalkulie jedoch so schwierig festzustellen ist, sollten Lehrer und Erzieher darauf geschult sein, Symptome der Dyskalkulie möglichst früh zu erkennen und die Eltern frühzeitig zu informieren und zu beraten. Eltern, die Dyskalkulie bei ihrem Kind vermuten, sollten ihrer Vermutung auf jeden Fall nachgehen, auch wenn die Lehrer davon eventuell nicht davon überzeugt sind. Sie sollten ihre Vermutung ärztlich abklären lassen und sich an Personen wenden, die sich mit Dyskalkulie sehr gut auskennen.

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