Trendsetter Epoxidharz

Trendsetter Epoxidharz
Foto: Douglas Bagg / unsplash.com

Epoxidharz ist ein Material, das vor allem für die Versiegelung von Oberflächen und im Schiffbau Verwendung fand. Die besondere Widerstandsfähigkeit hat das Material so beliebt gemacht, sodass es heute auch Verwendung findet, um daraus kunstvolle Einrichtungsgegenstände herzustellen. Ist das Harz erst einmal ausgehärtet, ist es gegenüber äußeren Einflüssen äußerst widerstandsfähig.

Dass das Ausgangsmaterial flüssig ist, lässt es sich in jede beliebige Form gießen und so auch für Kunstgegenstände verwenden. Dabei ist es wichtig, immer das richtige Resin für die verschiedenen Projekte zu verwenden. Für gute Ergebnisse sind hochwertige Ausgangsmaterialien die Grundvoraussetzung.

Individuelle Arbeitsplatten herstellen

Mit Beton aus Ausgangsmaterial entstehen professionelle und für den Kunden kostengünstige Lösungen. Eine Beton-Arbeitsplatte ist modern, widerstandsfähig und lässt sich in jeder gewünschten Größe herstellen. Das Material sieht elegant aus und bekommt mit einer Versiegelung noch eine zusätzliche Aufwertung. Dafür eignet sich Epoxidharz besonders gut. Es entsteht eine widerstandsfähige Beschichtung, die auch lebensmittelecht ist.

Auch bei Holz-Arbeitsplatten ist es ratsam, diese entsprechend zu beschichten. Sonst kommt es mit der Zeit zu Verletzungen der Oberfläche, beispielsweise durch Schnitte oder Flüssigkeiten. Das sieht nicht nur unschön aus, es beeinträchtigt auch das Material. Für optimalen Schutz eignet sich Epoxy Resin Art. Die schützende Schicht besteht aus mehreren Lagen und lässt sich mit Farbpigmenten ganz individuell gestalten, um beispielsweise eine Marmoroptik zu erzeugen.

Was ist bei der Beschichtung mit Epoxy zu beachten?

Ganz wichtig dabei ist, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Flüssigkunststoff zählt zu den gesundheitsgefährdenden Stoffen, sodass bei der Verarbeitung Schutzkleidung und Atemmaske notwendig sind. Wenn der Härter mit dem Harz gründlich vermischt ist, wird die dickflüssige Masse auf die Oberfläche aufgetragen. Die verschiedenen Schichten lassen sich einfach nass-in-nass auftragen.

Bodenbeschichtung mit Epoxy

Epoxy für Fußboden ist besonders beliebt in Garagen, Industriegebäuden und Werkhallen oder überall dort, wo viele Menschen herumlaufen. Der Boden ist sehr robust, abnutzungsresistent und lässt sich einfach reinigen. Das Material erfüllt viele Kundenansprüche an das Material auf einmal. Im Wohnbereich mag nicht jeder diese Art Fußboden, doch das Material findet immer mehr Anhänger, beispielsweise auch als Badezimmerfußboden. Profis schaffen damit individuelle Fußböden in tolle Farbkombinationen. Die Auswahl an verschiedenen Produkten im Epoxidharz-Shop ist groß.

Die verschiedenen Epoxy-Böden

Es gibt drei Varianten von Kunstharzböden, die alle einen staubfreien Untergrund erfordern.

Bei der Bodenbeschichtung trägt der Fachmann das Harz mithilfe einer geeigneten Rolle auf. Es lässt sich direkt auf den Boden auftragen. Hält aber auch auf einem bereits vorhandenen Bodenbelag. Je nach Ausführung ist der Bodenbelag später noch zu sehen. Die Verarbeitungszeit bei Kunstharz ist sehr kurz, sodass zügiges Arbeiten notwendig ist. Die Beschichtung erfolgt bei größeren Flächen in Abschnitten. Einmal angetrocknetes Harz eignet sich nicht zu weiteren Verwendung. Am besten ist es, die Bodenbeschichtung zweilagig aufzubauen und die Lagen jeweils einen Tag trocknen zu lassen. Damit keine sichtbaren Fußabdrücke auf noch feuchtem Epoxy-Belag entstehen, sind Nagelschuhe sinnvoll.

Eine andere Variante, die sich vor allem für Industrieböden eignet, ist ein Epoxy-Estrich. Das Ausgangsmaterial wird noch mit Korund oder Quarzsand vermischt. Der Boden wird dadurch besonders robust und beständig gegenüber aggressiven Chemikalien. Am Ende ist auch bei diesem Belag eine Epoxydharz-Versiegelung notwendig. Diese Lösung ist sehr teuer.

Steinteppiche sehen so ähnlich aus wie Waschbeton. Anstelle von groben Kieseln stecken feine, bunte Kieselsteinchen im Material. Das Epoxyharz dient als Bindemittel. Die Oberfläche wird am Ende rau und rutschfest, modern und gleichmäßig. Diesen Fußboden gibt es in vielen verschiedenen Farben.

Epoxydharzboden und die Eigenschaften

Epoxydharz ist ein transparentes, farbloses und glänzendes bis hochglänzendes Material. Durch Zusatzmittel lassen sich damit rutschfeste Bodenbeschichtungen herstellen. Durch spezielle Farbpigmente, die beim Anmischen hinzugefügt werden, lassen sich sehr dekorative Bodenbeläge herstellen. Mit glitzernden oder farbigen Chips, die sich einfach einstreuen lassen, entstehen individuelle Fußböden, die zum Eyecatcher werden. Diese Chips sind separat erhältlich und können nach Kundenwunsch dazugemischt werden.
Da diese Böden nicht UV-beständig sind, eignen sie sich nicht für den Außenbereich. Dort würden sie mit der Zeit vergilben. Um die Böden dennoch außentauglich zu machen, gibt es spezielle Deckschichten, die UV-beständig sind. Diese Deckschichten sind ebenfalls in verschiedenen Farben erhältlich. Mit einem Epoxydharz-Fußboden lassen sich Unebenheiten ausgleichen. Risse darf der Untergrund allerdings keine aufweisen.

Epoxydharz und die Umwelt

Eine besonders gute Umweltbilanz weist das Material nicht auf. Einmal ausgehärtet ist es wie Einwegplastik. Es ist nicht recyclebar und muss am Ende seiner Lebenszeit wie Plastik entsorgt werden. Das gilt auch für ausgehärtete Reste des angemischten Produkts.

Während der Verarbeitung entweichen Lösungsmitteldämpfe, die die Haut sehr stark reizen können. Daher ist es bei der Verarbeitung unbedingt notwendig, die Räume gut zu lüften. Feste Gummihandschuhe und Atemschutz sind bei der Arbeit Pflicht. Der fertige Fußboden ist ungiftig, sollte jedoch nicht erhitzt werden.

Die Vor- und Nachteile von Epoxidharzböden zusammengefasst

Die Vorteile sind in erster Linie die Abriebfestigkeit, Robustheit und die Tatsache, dass der Boden nahezu verschleißfrei ist. Der extrem belastbare Boden haftet auf vielen verschiedenen Untergründen. Der Boden ist am Ende fugenlos und lässt sich sehr leicht reinigen. Zudem ist die Oberfläche wasserfest und widersteht vielen, auch sehr aggressiven Chemikalien. Das Material schrumpft beim Aushärten nur unwesentlich und wirkt wie ein elektrischer Isolator.

Ein wesentlicher Nachteil ist der hohe Preis. Obendrein ist das Material nur mit Zusatzmitteln UV-beständig. Das Material lässt sich nicht recyceln und reizt in feuchtem Zustand die Haut. Zudem entstehen beim Aushärten teilweise gesundheitsschädliche Dämpfe.

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