5 Tipps für einen erfolgreichen Webauftritt

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Foto: Roland Riethmüller

Wer heute nicht im Internet vertreten ist, wird nicht gefunden und verliert den Kontakt zum Kunden. Die Zeiten der gedruckten Telefonbücher ist vorbei. Doch wie sieht ein erfolgreicher Webauftritt für Handwerksmeister aus? Anhand von 5 Tipps werden die wichtigsten Kriterien dargestellt und auf Besonderheiten hingewiesen, die unabdingbar für den Umgang im Internet sind.Mit Hilfe des Internets wird mittlerweile alles erledigt: Es wird Essen bestellt, der Wocheneinkauf getätigt, Möbel und Kleidung geshoppt und natürlich auch nach Dienstleistern wie Handwerkern in der Umgebung gesucht. In Zeiten der Digitalisierung ist ein gelungener Internetauftritt unabdingbar, weshalb man bei der Erstellung  der Website einiges beachten sollte:Design: Die eigene Homepage ist die digitale Visitenkarte eines Unternehmens – damit Besucher die Seite nicht nur finden, sondern auch bleiben, ist der erste Eindruck entscheidend. Dazu gehört zum einen das entsprechende Design der Seite, denn in nur wenigen Sekunden entscheidet der Internetnutzer, ob er auf der Seite verweilen möchte oder nicht. Hier lohnt es sich einen Profi ans Werk zu lassen, der sich mit Webdesign auskennt und die Seite mit entsprechenden Fachkenntnissen an die Ansprüche des Unternehmens anpasst. Ein ideales Design ist schlicht gehalten, hebt sich dennoch von der Konkurrenz ab und wirkt hochwertig und seriös. Auf Grund der Professionalität und der Lesbarkeit sollte daher auf schwarzen Hintergrund und grelle Farben verzichtet werden.Übersichtlichkeit: Weiterhin sollte der Besucher der Seite auf den ersten Blick erkennen, was ihn auf der Website erwartet. Daher ist es empfehlenswert bereits auf der Startseite den Leser zu informieren, welche Dienstleistungen das Unternehmen in welcher Region und Umgebung anbietet. Auch die Bedienbarkeit sollte einfach und intuitiv sein, so dass der Leser sofort erkennt wie er die Leistungen des Unternehmens in Anspruch nehmen kann.Vollständige Kontaktdaten und ausreichend Informationen: Die Website sollte außerdem ausreichend Informationen zum Unternehmen aufführen. Dazu gehören neben den bereits angesprochenen Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet, die vollständigen Kontaktdaten: Name des Unternehmens, des Ansprechpartners, die vollständige Adresse, E-Mail Adresse und Telefonnummer – welche schnell auf der Startseite zu finden sein sollten. Hilfreich ist es außerdem den potentiellen Kunden wissen zu lassen zu welchen Uhrzeiten der Handwerker telefonisch erreichbar ist und in welchem Umkreis er seine Dienstleistungen anbietet.Unterseiten nutzen: Damit die Startseite übersichtlich bleibt, sollten weitere wichtige Informationen in unterschiedliche Kategorien unterteilt und auf Unterseiten verteilt werden. So ist es zum Beispiel hilfreich kurze Informationen über vergangene Aufträge und Projekte anzugeben, um diese mit Fotos als Referenzen angeben zu können. Wichtig ist hier, dass die Fotos qualitativ hochwertig sind und ausreichend groß dargestellt werden. Kleine, verpixelte und schlecht ausgeleuchtete Fotos wirken unprofessionell und rücken die eigenen Arbeiten wortwörtlich in ein schlechtes Licht. Auch kann es nicht schaden, die Mitgliedschaft des Unternehmens bei Handwerkskammern oder der IHK auf der Seite zu erwähnen. Zufriedene Kundenstimmen helfen zudem Vertrauen zum Besucher der Seite aufzubauen. Um eine persönliche Bindung zum Kunden aufzubauen, sollte außerdem das Team mit Fotos kurz auf einer Unterseite vorgestellt werden. Unternehmen, die ihren Kunden auch redaktionell etwas bieten möchten, können zusätzlich zur Website auch einen Blog führen, auf dem sie zum Beispiel hilfreiche Tipps  zur richtigen Pflege des Laminatbodens, zum korrekten Heizen und Lüften, um Schimmel zu vermeiden und vielen anderen Themen, geben. Weitere Themen sind auch hier nochmals vergangene und laufende Projekte und ein Blick hinter die Kulissen eines Handwerker-Teams. Wie man erfolgreich bloggt, hat dieser Artikel hilfreich zusammengefasst.Rechtliches beachten: Wer eine Website ins Netz stellt, sollte sich mit den jeweiligen Gesetzen und Regeln auskennen, um keine Bußgelder und Abmahnungen zu riskieren. Nach § 5 des Telemediengesetzes (TMG) und § 55 des Rundfunkstaatsvertrages (RStV) sind Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige dazu verpflichtet ein schnell auffindbares und vollständiges Impressum auf ihrer Seite zu haben. Die notwendigen Pflichtangaben sind unter anderem Vor- und Nachname des Betreibers der Website und vollständige Anschrift der Niederlassung der Gesellschaft (Postfächer sind nicht ausreichend), was außerdem im Impressum angegeben werden muss, kann hier nachgelesen werden. Weiterhin sollte man darauf achten ausschließlich eigene Texte und Bilder oder lizenzfreie Fotosoder lizenzfreie Fotos auf der Homepage zu verwenden, um das Urheberrecht Dritter nicht zu verletzen.Weitere Informationen:Anleitung zum erfolgreichen BloggenWeitere Pflichtangaben im ImpressumHinweise zur Verwendung von lizenzfreien Fotos

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