Beim Hausbau stellt sich jeder die Frage, ob er die benötigten Materialien von verschiedenen Herstellern oder „Alles aus einer Hand“ bezieht. Beide Modelle haben ihre Vorzüge, dennoch überzeugt mehrheitlich – so auch am Beispiel einer luft- und winddichten Gebäudehülle – die „Alles aus einer Hand“ Lösung. Gerade bei sehr speziellen und kniffligen Anforderungen empfiehlt sich die Systemlösung.
Am praktischen Fallbeispiel der Umsetzung einer luft- und winddichten Gebäudehülle zeigt sich, dass es sich immer empfiehlt, eine Systemlösung zu wählen. Nicht nur, dass bei einer solchen Lösung stets aufeinander abgestimmte Materialien verwendet werden, man genießt auch weitere Vorzüge. Stets werden im Rahmen einer Systemlösung auch Schulungsprogramme oder andere Hilfestellungen vom Hersteller angeboten. Zwar ist es meistens wesentlich preiswerter, wenn man bei verschieden Herstellern einkauft, dennoch sind die Materialien miteinander angewandt nicht immer harmonisch und kompatibel. Dies führt dann doch wieder zu unerwünschten Mehrkosten, die durch eine Systemlösung vermeidbar sind. Noch dazu gibt es immer wieder Probleme bei Reklamationen oder Anwendungsproblemen. In diesen Fällen weist gern jeder Hersteller die Schuld von sich und schiebt sie auf einen anderen Beteiligten. Folge ist dann in der Regel, dass die Ursache des Problems nicht gefunden wird und der Verbraucher mit dem Ärger und den zusätzlichen Kosten allein dasteht.
In den letzten zehn Jahren hat die luft- und winddichte Gebäudehülle als Teilbereich des gesamten Bauwesens eine starke Entwicklung durchgemacht. Die Veränderung über die Jahre hatte auch einen wesentlichen Einfluss auf die eingesetzten Produkte und deren Anforderungen. Während anfangs noch mit vorkomprimierten Dichtungsbändern gearbeitet wurde, haben sich heute Hochleistungsklebemassen und –bänder durchgesetzt. Dadurch werden die Anforderungen immer komplizierter und erfordern durch ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit die entsprechenden Anpassungen.
Ein Systemanbieter solcher Produkte ist der Schweizer Hersteller Siga. Das Familienunternehmen hat sich auf genau diese Art Materialien spezialisiert und ist bestrebt diese noch leistungsfähiger zu machen. Der Erfolg gibt dem Unternehmen Recht. In den letzten Jahren hat sich Siga Schritt für Schritt weiterentwickelt und stets sein Sortiment noch erweitert. Neben den Klebebändern umfasst das Portfolio inzwischen auch Fassaden-, Unterdeck- und Dampfbremsbahnen.
















