Zur Intersolar stellen die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG Feuerwehrschutzschaltung und neue Varianten von Generator-Freischaltgehäusen in der Halle C3 (Stand 130) vor. Vom 8. bis 10. Juni öffnet die weltweite Leitmesse für die Solarwirtschaft ihre Tore. Neuheiten und Lösungen rund um den Anschluss von Photovoltaik-Anlagen von modernsten Modulanschlussdosen über Generator-Anschlusskästen auf der Gleichstromseite bis hin zu Verteilerkästen auf der Wechselstromseite werden in München präsentiert.
Eine ganz besondere Neuheit sind Feuerwehrschutzschaltung. Mit ihr kann die Feuerwehr künftig im Brandfall direkt den Strom, der von der PV-Anlage erzeugt wird, mit einem Handgriff abschalten. Bei einem Ausfall der AC-Seite unterbricht die Schaltung außerdem automatisch den Stromkreislauf.
„Der Bereich Photovoltaik ein wichtiges Standbein von Spelsberg“, so Jörn Lindert, Leiter Marketing Services von Spelsberg. Das Unternehmen hat sich zum Lösungsanbieter für den Anschluss von PV-Anlagen entwickelt. Das spiegelt sich in den Neuheiten zur Intersolar wider. In München präsentiert Spelsberg seine Feuerwehrschutzschaltung PVS-Box. Damit bietet das Unternehmen eine Lösung für das Problem, brennende Häuser mit einer Photovoltaikanlage zu löschen. Denn von der PV-Anlage gehen hohe Spannungen bis 1.000 Volt aus, die eine Gefahr für die Rettungskräfte darstellen. Die PVS-Box verfügt über einen aktiven Trennschalter in direkter Nähe zu den Photovoltaik-Modulen. Er unterbricht im Gefahrenfall den Stromkreis der PV-Anlagedirekt auf dem Dach oder am Eintritt in das Gebäude – dort, wo die einzelnen Stränge der Module zusammenlaufen. Betätigt wird der Schalter beispielweise vom Eingangsbereich aus. Dann schaltet die PVS-Box die gefährlichen Ströme innerhalb des Gebäudes ab, so dass die Feuerwehrleute sicher löschen können, ohne hohe Spannungen fürchten zu müssen. Bauseits sorgen zudem brandgeschützte Leitungskanäle von Spelsberg für den Schutz der Rettungskräfte. Noch mehr Sicherheit rund um die PV-Anlage schaffen die Generator-Anschlusskästen des Unternehmens. Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Solarmodulen und dem Wechselrichter. Zur Intersolar hat der Spezialist für die PV-Elektroinstallation neue Varianten mit eingebauten Überspannungsschutzelementen, Dioden und Sicherungen im Gepäck.
Mit den neuen Generator-Diodengehäusen bietet Spelsberg eine Lösung für Module mit kleineren Nennströmen. Die eingebauten Dioden können zum Beispiel bei Dünnschichtmodulen Rückströme vermeiden. Solche Rückströme entwickeln sich, wenn in einem der parallel geschalteten Stränge die Spannung abfällt – zum Beispiel durch Verschattung oder Schneebedeckung. Speziell für kristalline Module, die über höhere Nennströme als Dünnschichtmodule verfügen, hat Spelsberg ein Generator-Sicherungsgehäuse entwickelt. Seine eingebauten Sicherungen schützen vor Kurzschlussströmen und vor einem zu hohen Rückstrom.

















